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Bonner Rheinidylle ist zunehmenden Belastungen ausgesetzt

Bonn gehört mit einer Geschichte von mehr als 2000 Jahren zu den ältesten Städten Deutschlands. Die idyllische Lage am Rhein wussten schon die Römer zu schätzen. Als Regierungssitz und provisorische Bundeshauptstadt kam die Stadt in den Nachkriegsjahren zu Weltruhm. Jedoch hat die Großstadt auch mit zunehmenden Belastungen zu kämpfen. So ist Bonn die lauteste Stadt Nordrhein-Westfalens und liegt im bundesweiten Vergleich sogar auf dem vierten Rang. Durch die Lage am Rhein ist die Stadt auch einer erhöhten Überschwemmungsgefahr ausgesetzt. Zudem muss die Bevölkerung im Schnitt 35 äußerst schwüle Tage ertragen, da ein sogenanntes Reizklima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit wie eine Glocke über der Stadt hängt. Mit der Müllbelastung kommt die Stadt dagegen aber immer besser zurecht, denn hohe Investitionen zeigen erste Wirkungen.

Zwischen Weltpolitik und überfüllten Mülltonnen: Alltägliche Herausforderungen einer Großstadt

Auch nach dem Wegzug nach Berlin, sind einige wichtige politische Gremien in Bonn ansässig geblieben. So ist die Stadt heute noch ein wichtiger Pfeiler in der Bundes- und Weltpolitik. In punkto Infrastruktur ist Bonn bestens vernetzt und für viele Zugreisende und Autofahrer eine wichtige Schnittstelle. Auf einer Fläche von 141,06 Quadratkilometern genießen knapp 320.000 Menschen das Großstadtleben inmitten einer kulturhistorischen Kulisse. Doch besonders im Bereich der Innenstadt gibt es einen erhöhten Investitionsbedarf, da die aufgestellten Mülltonnen längst nicht mehr ausreichen. Die hohen Besucherzahlen fordern dort ihren Tribut in Form von überfüllten Abfalleimern. Rund um den Kaiserplatz und seinen gastronomischen Einrichtungen sind die Tonnen voll von Fastfood-Verpackungen und Getränkebechern. Dadurch gelangen auch immer mehr Essensreste hinein und locken insbesondere an wärmeren Tagen Fliegen und Insekten an. Daher haben sich die städtischen Entscheidungsgremien auf einen doppelten Konsens geeinigt. Zum einen sollen häufigere und schnellere Leerungen erfolgen und zum anderen werden ungebetene Gäste aus dem Tierreich zunehmend aus dem Innenstadtgebiet verbannt.

Beim Thema Müll nimmt Bonn seine Bürger in die Pflicht

Um die zunehmende Müllbelastung noch besser in den Griff zu bekommen, nimmt die Stadt Bonn alle Bürger in die Pflicht. In verschiedenen Kampagnen wird auf die Wichtigkeit einer ordentlichen Mülltrennung und -entsorgung hingewiesen. Vor den Haushalten im gesamten Stadtgebiet stehen 65.594 Restmülltonnen, 47.300 Biotonnen sowie 51.700 Papiermülltonnen, deren Inhalt in regelmäßigen Abständen kontrolliert wird. Jährlich kommen Abfallmengen in Höhe von mehr als 170.000 Tonnen zusammen, von denen rund 60 Prozent einer stofflichen Verwertung zugeführt werden. Entschieden geht die Stadt auch gegen illegale Müllkippen vor, die sogar online gemeldet und angezeigt werden können. Diese Art der Entsorgung verursacht im Jahr Mehrkosten von etwa 150.000 Euro. Wer bei der illegalen Müllentsorgung erwischt wird muss in Bonn mit empfindlichen Bußgeldern rechnen.

Bonner Müll wird immer umweltfreundlicher entsorgt

Die positiven Entwicklungen der letzten Jahre haben dafür gesagt, dass die Müllgebühren pro Haushalt leicht gesunken sind. Dies liegt vor allem daran, dass die Entsorgungskosten durch einen umweltfreundlicheren Umgang immer günstiger werden. Das Wort umweltfreundlich resultiert dabei aus den Erzeugnissen der Müllverbrennung, denn auf diesem Wege gewinnt Bonn Fernwärme und Strom. Ebenso werden Grünabfälle gewinnbringend und klimaneutral weiterverarbeitet.

Steigende Gebühren an städtischen Wertstoffhöfen - Container bieten gute Alternative

Weniger erfreulich wirkt sich für die Bürger eine drastische Gebührenerhöhung an den städtischen Wertstoffhöfen aus. Diese sind pro Kofferraumladung um fast 200 Prozent gestiegen, was bei vielen auf Unverständnis stößt. Je größer die Abfallmengen, desto spürbarer ist die Preiserhöhung bei der Abgabe. Eine Alternative bietet die Bestellung eines Containers, den es für verschiedene Abfälle in unterschiedlichen Größen gibt. Diese Variante ist zudem bequemer, denn der Entsorgungsdienstleister liefert Container zur gewünschten Adresse. Bei Fragen rund um die fachgerechte Entsorgung von Bauschutt, Grünschnitt, Sperrmüll und anderen Abfällen, steht der regionale Partner gerne zur Verfügung und kann gleich hier kontaktiert werden.

Entsorgungsgebiete in Bonn

Bonn hat 4 Stadtbezirke und 48 Stadtteile

Stadtbezirke von Bonn

Bad Godesberg, Beuel, Bonn, Hardtberg

Stadtteile in Bonn

Zentrum, Gronau, Kessenich, Poppelsdorf, Endenich, Venusberg, Weststadt, Auerberg, Buschdorf, Graurheindorf, Nordstadt, Tannenbusch, Dransdorf, Duisdorf, Lengsdorf, Lessenich, Medinghoven, Messdorf, Brüser Berg, Hardthöhe, Ippendorf, Röttgen, Ückesdorf , Dottendorf, Bad Godesberg, Plittersdorf, Rüngsdorf, Friesdorf, Heiderhof, Lannesdorf, Muffendorf, Pennenfeld, Schweinheim, Mehlem, Beuel, Geislar, Schwarzrheindorf, Vilich, Vilich-Rheindorf, Küdinghoven, Limperich, Oberkassel, Pützchen, Ramersdorf, Bechlinghoven, Holzlar, Niederholtorf, Vilich-Müldorf

Postleitzahlen in Bonn

53111, 53113, 53115, 53117, 53119, 53121, 53123, 53125, 53127, 53129, 53173, 53175, 53177, 53179, 53225, 53227, 53229

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Bonn verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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