Abfallaufkommen liegt im Kreis Kleve unter Bundesdurchschnitt

Einige Teile des Kreises Kleve zählen zum Naturpark Maas-Schwalm-Nette und auf der Karte wirkt es fast so, als würde das 1.232,99 Quadratkilometer große Gebiet mehr in den Niederlanden als in Deutschland liegen. Der am unteren Niederrhein gelegene Kreis umschließt 16 Städte und Gemeinden, in denen mehr als 310.000 Menschen leben. Aus der direkten Nachbarschaft zu Holland ließe sich vermuten, dass im Kreis Kleve besonders viel Müll anfallen müsste. Dort sind nämlich einige Lebensmittel günstiger und zudem wird auf Dosen und Einwegplastikflaschen kein Pfand erhoben. In Anbetracht des tatsächlichen Müllaufkommens wird aber schnell klar, dass es sich bei der Annahme um einen Trugschluss handelt.

Kleve liegt beim Müllsparen im oberen Mittelfeld

Im Jahr 2015 hat eine repräsentative Studie unter 200 deutschen Städten und Landkreisen bewiesen, dass im gesamten Kreis Kleve weniger Müll anfällt als in den meisten anderen Regionen. So kommen auf jeden Einwohner pro Jahr gerechnet etwa 174 Kilogramm Restmüll. Bei der Preisvergabe der ausgezeichneten Hausmüllvermeider ist Kleve jedoch leer ausgegangen, aber das Ergebnis war am Ende äußerst knapp. So landete der Kreis auf Rang 122 und damit nur sechs Plätze von den Siegerkommunen entfernt. Dennoch ist die Kreisverwaltung mit den Ergebnissen sehr zufrieden, denn das Pro-Kopf-Aufkommen fällt immerhin um 23 Kilogramm geringer aus als im Bundesdurchschnitt.

Vom Nachbarn lernen: Unterirdische Müllcontainer bewähren sich

Im Kreis Kleve sollen überfüllte Mülltonnen bald der Vergangenheit angehören, ebenso wie Geruchsbelästigungen. Damit das gelingt hat man sich ein seit Jahren bewährtes System aus den Niederlanden abgeguckt. In gemeinsamer Entwicklungsarbeit ist vorgesehen, an öffentlichen Gebäuden und größeren Siedlungen künftig Mülltonnen im Erdreich zu versenken. Dabei handelt es sich um große Container, die unterhalb des Gehweges versenkt werden und weder optisch noch platzeinnehmend als solche zu erkennen sind. Im Nachbarland ist diese Technik bereits weit verbreitet und auch immer mehr Kommunen in Deutschland setzen auf den Trend. Eine erste Anlage ist bereits in Betrieb, genau wie ein eigens für die Leerung konzipierter LKW. Dieser kann sogenannte Unterflurcontainer aus der Erde heben und den gesammelten Müll in einem Rutsch aufladen. Oberirdisch deutet nichts auf das Fassungsvermögen hin, denn die Mülleinfüllung erfolgt über augenscheinlich normale Abfalleimer, die alles Eingeworfene nach unten in den Container weiterleiten. Durch die Technik verspricht sich der Kreis Kleve nicht nur eine Aufwertung vieler Müllabgabestationen, sondern auch eine erhebliche Kosteneinsparung. Da das Fassungsvermögen um ein Vielfaches höher ist, können Leerungsintervalle deutlich verlängert werden.

Kaum kreisübergreifende Regelungen bei der Müllentsorgung

Bei der Entsorgung des Hausmülls gehen die meisten der zum Kreis Kleve zählenden Städte ihren eigenen Weg. Daraus resultiert, dass die erhobenen Gebühren und Services teils stark voneinander abweichen. Das hat jüngst den Bund der Steuerzahler auf den Plan gerufen, der die Zahlen untereinander verglichen hat. Die Kosten für die Müllentsorgung eines Vier-Personen-Haushaltes liegen demnach im Schnitt rund 200 Euro über Bundesdurchschnitt. Ähnlich sieht es auch in Kleve aus. Dabei nicht berücksichtigt ist allerdings die Tatsache, dass je nach Städtezugehörigkeit und Regelung die Abgabe von Grünschnitt, Sperrmüll und Recyclingstoffen in den Gebühren mit inbegriffen ist.

Mehr Bauaktivitäten durch Einwohnerzuwachs - ab wann sich ein Container lohnt

Im Kreis Kleve leben fast 40.000 Menschen mehr als noch 1990. Mit diesen Entwicklungen hat auch die Zahl der Bauaktivitäten spürbar zugenommen. Neben Neubauprojekten finden zahlreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten im Einzugsbereich statt. Mit ihnen wachsen auch die Müllberge voll Bauschutt, Grünschnitt, Sperrmüll und Co.. Bereits die Auflösung eines kleinen Haushaltes sorgt in Summe für ein großes Volumen. Daher empfiehlt sich bei der Planung von Entrümpelungen und weiteren Bauvorhaben die Bestellung eines Containers. Diesen liefert der regionale Partner auf Anfrage zur Wunschadresse und steht als Ansprechpartner rund um die Entsorgung gerne zur Verfügung. Den Kontakt gibt es hier.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Kleve

Emmerich, Kleve, Kalkar, Bedburg-Hau ,Goch ,Geldern ,Kevelaer, Kerken ,Issum ,Rees, Rheurdt, Kranenburg, Uedem, Straelen, Weeze, Wachtendonk

Ortsteilnamen

Borghees, Dornick, Elten, Hüthum, Klein-Netterden, Praest, Vrasselt, Bimmen, Brienen, Donsbrüggen, Düffelward, Griethausen, Keeken, Kellen,  Materborn, Reichswalde, Rindern, Salmorth, Schenkenschanz, Warbeyen, Wardhausen, Altkalkar, Appeldorn, Bylerward, Emmericher Eyland, Grieth, Hanselaer, Hönnepel, Kehrum, Neulouisendorf, Niedermörmter, Wissel, Wisselward, Hasselt, Hau, Huisberden, Louisendorf, Qualburg, Schneppenbaum, Till-Moyland, Asperden, Hassum, Hommersum, Hülm, Kessel, Nierswalde, Pfalzdorf, Hartefeld, Kapellen, Lüllingen, Pont, Veert, Vernum, Walbeck, Twisteden, Twisteden, Wetten, Winnekendonk, Kervenheim, Aldekerk, Nieukerk, Stenden, Oermten, Sevelen, Bienen, Empel, Esserden, Grietherbusch, Grietherort, Haffen, Haldern, Mehr, Millingen,  Speldrop, Finkenberg, Kengen, Lind, Neufeld, Saelhuysen, Schaephuysen, Frasselt, Grafwegen, Mehr, Niel, Nütterden, Schottheide, Wyler, Zyfflich, Keppeln, Uedemerbruch, Uedemerfeld, Auwel, Boekholt, Broekhuysen, Brüxken, Dam, Herongen, Herschel, Hetzert, Holt, Kastanienburg, Louisenburg, Mühlensteeg, Niersbroek, Rieth, Sang, Vlasrath, Vorst, Vossum, Westerbroek, Zand, Laarbruch, Wemb, Wankum

Postleitzahlen im Landkreis Kleve

46446, 47533 ,47546, 47551, 47574 ,47608 ,47623 ,47624 ,47625 ,47626 ,47627 ,47647 ,47661, 46459, 47509, 47559, 47589, 47638, 47652, 47669

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Kleve verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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