Nachhaltige Müllverwertung im Kreis Soest

Durch eine kommunale Neugliederung entstand 1975 der nordrhein-westfälische Kreis Soest. Auf der 1.328,63 Quadratkilometer großen Fläche liegen 14 Städte und Gemeinden, in denen gegenwärtig mehr als 300.000 Menschen leben. Aus geographischer Sicht nimmt die Kreisfläche einen Teil des Übergangs der norddeutschen Tiefebene ein. Die Differenz zwischen dem niedrigsten Punkt an der Lippeniederung bis zur höchsten Erhebung im Warsteiner Stadtwald beträgt knapp 520 Meter. Nachdem 2008 ein Rückgang der Einwohnerzahlen einsetzte, prognostizierten Demografen bereits eine große Abwanderungswelle, die jedoch 2012 abflaute. Dank der guten Verkehrsinfrastruktur lassen sich verstärkt Unternehmen aus dem Industrie- und Dienstleistungssektor im Kreis Soest nieder, was der Wirtschaft Aufwind verleiht. Mit diesem stiegen zuletzt auch die Bevölkerungszahlen wieder an. Zur Freude aller blieben die Abfallmengen jedoch auf einem konstanten Niveau, denn der Kreis hat mit seiner Abfallsatzung wichtige Vorkehrungen für einen nachhaltigen Umgang bei der Müllverwertung getroffen.

Einwohner produzieren weniger Abfälle

Bundesweite Untersuchungen haben den Bürgern im Kreis Soest zuletzt eine gute Trennquote beim Abfall attestiert. Dabei hielt das Recycling bereits Anfang der 1990er Jahre Einzug und fand immer mehr Anklang. In erster Instanz sollten die Restmüllmengen reduziert werden, was durch die separate Abgabe von Wertstoffen und Verpackungsmüll begann. Später kamen an den Haushalten noch die Altpapiersammlung und der Biomüll hinzu, dessen Abgabe zuvor nur an den Recyclinghöfen möglich war. Heutzutage nimmt der Hausmüll, also die Zusammenfassung aus Restmüll und Sperrgütern, nur noch 26 Prozent des gesamten Abfallvolumens ein. Dieser Wert liegt bereits seit 2013 auf einem konstanten Niveau und dürfte sich auch künftig halten. Nach Ansicht der Kreisverwaltung kann eine weitere Senkung nur erfolgen, wenn generell weniger Müll produziert wird. Genau das hat sich der Kreis Soest nun auf die Fahnen geschrieben und fördert Projekte, die sich mit dem Thema Müllvermeidung auseinandersetzen. Wie groß dabei der Erfolg ist, geht aus dem jüngsten Zahlenwerk hervor.

Hausmüllanteil liegt ein Viertel unter dem Bundesdurchschnitt

Jeder Einwohner produziert im Jahr durchschnittlich 149 Kilogramm Hausmüll. Unter 200 deutschen Städten und Kreisen landet der Kreis Soest auf Rang 157 und gehört offiziell zu den Müllvermeidern. In der Statistik wird der Bundesdurchschnitt um gut ein Viertel unterboten. Drei Prozent darüber ist man allerdings beim Gesamtmüllaufkommen, das pro Kopf und Jahr bei 481 Kilogramm liegt. Trotz alledem ist festzustellen, dass der Wert in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken ist und zudem eine Verschiebung innerhalb der einzelnen Chargen stattfand. Während die Restmüllmengen weiter sanken, stieg der Anteil des Biomülls auf einen Rekordwert.

Aus Biomüll wird grünes Gold

Über 40.000 Tonnen Biomüll verarbeitet der Kreis Soest jährlich auf seinen eigenen Kompostierungsanlagen. Um den Ansturm zu bewältigen, müssen die Mitarbeiter Zusatzschichten einlegen. Mit der Zeit haben sich Küchenabfälle und Gartenkleinschnitt zu einer lukrativen Einnahmequelle entwickelt, die mit der Gewinnung von Biogas neue Höhepunkte erfährt. Besonders im Hinblick auf den Energiewandel wird die organische Abfallsammlung mehr und mehr zu grünem Gold. Daher investiert der Kreis Soest derzeit kräftig in die bestehenden Anlagen, um einerseits die Kapazitäten zu erhöhen und andererseits den Schadstoffausstoß auf ein Minimum zu reduzieren. Eine Erhöhung der Abfallgebühren ist aber nicht zu erwarten, da der Kreis mit steigenden Einnahmen rechnet und zudem bei der Restmüllentsorgung sparen kann.

Bei Umbau-, Entrümpelungs- und Sanierungsarbeiten Container bestellen

Im Bereich der Abgabe von Bauschutt, Sperrmüll und Wertstoffen ist der Kreis Soest mit seinen Recyclinghöfen gut aufgestellt. Die Anlieferung von Kofferraum- und Anhängerladungen verläuft im Regelfall problemlos. Doch im Rahmen von Haushaltsauflösungen und Arbeiten an Haus und Garten werden diese Mengen schnell überschritten. In diesen Fällen ist die Bestellung eines Containers ratsam, der nicht nur für ein größeres Volumen ausgelegt ist, sondern auch lästige Abfallberge vor Ort vermeidet. Bestellungen nimmt der regionale Partner gleich hier entgegen.

Entsorgungsgebiete im Kreis Soest

Wickede, Werl, Ense, Soest, Bad Sassendorf, Lippetal, Welver, Möhnesee, Lippstadt, Warstein, Geseke, Erwitte, Rüthen, Anröchte

Postleitzahlen im Kreis Soest

58739, 59457, 59469, 59494, 59505, 59510, 59514, 59519, 59555, 59556, 59557, 59558, 59581, 59590, 59597, 59602, 59609

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Soest verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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