Kreis Höxter: Werstofftonne soll Abfallentsorgung leichter machen

Der östlichste Teil Nordrhein-Westfalens entfällt auf den Kreis Höxter, der eine Fläche von 1.201,42 Quadratkilometern umfasst. Mit einer Einwohnerzahl von rund 142.000 hat der Kreis landesweit die niedrigste Bevölkerungsdichte. Entstanden ist die Gebietskörperschaft durch die Verschmelzung der Altkreise Höxter und Warburg, die auf das Jahr 1975 zurückgeht. 25 Jahre später verzeichnete die Region ein Allzeithoch von mehr als 155.000 Bürgern, doch bereits in den Folgejahren flaute der Anstieg schnell wieder ab. Seitdem sucht die Kreispolitik nach Lösungen, um den Abwanderungstrend zu stoppen und somit die Entwicklungen des Demographischen Wandels zu verlangsamen. Das Einzugsgebiet soll nicht nur als Standort für Industrie und Handel interessanter werden, sondern auch als Wohnraum an Mehrwert gewinnen. Um die Attraktivität zu steigern, bezieht der Kreis Höxter seine Bewohner bei wichtigen Entscheidungen mit ein. So auch beim Müll, wo die gelbe Wertstofftonne schon bald das System der gelben Säcke ersetzen könnte.

Bürger haben die Wahl: Gelbe Tonne oder gelber Sack

Mülltrennung wird im Kreis Höxter bereits seit 1992 großgeschrieben, denn so lange gibt es schon die Trennquote für Rest- und Verpackungsmüll. Mit der Einführung gelang es, die Mengen an Verbrennungs- und Deponiegütern um fast die Hälfte zu senken. Fortan landeten Produkte mit dem Grünen Punkt in der Wertstoffsammlung und bis 2010 erreichte die Recyclingquote immer neue Höhen. Doch mit der Zeit wurde auch die Kritik lauter, die sich auf das Abholsystem bezieht. So harmonisiert der gelbe Sack nicht mit allen Haushaltsformen, da er ein größeres Volumen hat, als vergleichbare Müllbeutel. Es bleibt meist also nur die Alternative, die Säcke in Kellern, Garagen oder Abstellräumen zu lagern. Um eine Geruchsbildung zu vermeiden, müssen Joghurtbecher und Co. zwangsläufig ausgespült werden, was einen weiteren Umstand verursacht. Genauere Untersuchungen haben dies zum Vorschein gebracht und so gilt der gelbe Sack längst nicht mehr als zeitgemäß; weswegen sich die Recyclingquote zuletzt verschlechtert hat. Daher bietet der Kreis Höxter seinen Bürgern nun die Möglichkeit, sich für die flächendeckende Einführung einer gelben Wertstofftonne zu entscheiden, in der auch andere Plastikteile und Elektrokleingeräte landen dürfen. Trotz finanzieller Bedenken möchte man so einen Anreiz schaffen, die Mülltrennung in den Haushalten wieder einfacher zu gestalten, um in diesem Zuge die Kosten für die Restmüllverwertung zu senken. Unterstützt wird dieses Unterfangen dabei durch die separate Abgabe von Grünschnitt und Küchenabfällen, die ebenfalls häufig über den Hausmüll entsorgt werden.

Abgabe von Dämmstoffen lässt Entsorgung von Bauschutt etwas teurer werden

Vergleicht man die Preise für die Entsorgung von Sperrmüll, Bauschutt und weiteren Sonderstoffen, punktet der Kreis Höxter mit niedrigen Kosten. Dennoch sind diese in letzter Zeit gestiegen, was insbesondere auf die Abgabe von Dämmstoffen zurückzuführen ist. Das betrifft dabei nicht nur ausgediente Wärmeverbundsysteme, sondern auch den Verschnitt von Neuinstallationen. Zwischenzeitlich gab es sogar einen bundesweiten Stopp für die Entsorgung, da Umweltrisiken nicht ausgeschlossen werden konnten. Große Mengen an Dämmstoffen bergen zum einen durch ihre Inhaltsstoffe Gefahren in sich und zum anderen gelten sie als besonders leicht entflammbar. Schon häufig hat die Mischung aus Styropor und Wolle für Brände gesorgt. Aufwändig ist zudem die endgültige Entsorgung, die auf Deponien erfolgt. Hier müssen die Materialien zu einer Unterschicht geformt und später mit Bauschutt bedeckt werden, damit sie nicht umherfliegen.

Baustellen mit Containern sauber halten

Doch Bauherren sollten sich nicht davon abhalten lassen, ihre Projekte zu realisieren. Ganz gleich, ob es sich hierbei um private oder gewerbliche Arbeiten handelt: Bauschutt, Sperrmüll, Bodenaushub, Grünschnitt und weitere Stoffe lassen sich am besten per Container entsorgen. Abfälle können direkt eingeworfen werden und liegen nicht länger im Wege herum. Der regionale Partner liefert ein gewünschtes Containermodell zur Baustelle und kümmert sich um alle weiteren Entsorgungsschritte. Bestellungen werden unter dem nachstehenden Kontakt gerne entgegengenommen.

Entsorgungsgebiete im Kreis Höxter

Steinheim, Bad Driburg, Brakel, Nieheim, Warburg, Borgentreich, Willebadessen, Höxter, Beverungen, Marienmünster

Postleitzahlen im Kreis Höxter

32839, 33014, 33034, 33039, 34414, 34434, 34439, 37671, 37688, 37696

Alle Informationen zu Abfallcontainern für Höxter finden Sie hier:

Infos zu Abfällen, die Ihr Containerdienst in Höxter entsorgt.

Informationen

Abfallcontainer für Höxter bestellen

Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Höxter verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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