Oberhausen greift beim Thema Müll stark ein

In ihrer verhältnismäßig noch jungen Geschichte blickt die Stadt Oberhausen auf bewegte Zeiten zurück. Im 19. Jahrhundert stieg die im westlichen Teil des Ruhrgebiets liegende Stadt zur Industriemetropole auf. Das Wirtschaftswachstum war vor allem dem Kohleabbau zu verdanken und so entwickelte sich das zuvor ländlich geprägte Zentrum zu einer Großstadt, in der gegenwärtig mehr als 210.000 Menschen auf einer 77,09 Quadratkilometer großen Fläche leben. Noch heute ist Oberhausen durch das Ende der Schwerindustrie gezeichnet und weist dabei zwei extreme Kontroversen auf. Zum einen ist die Pro-Kopf-Verschuldung sehr hoch und zum anderen erreichen die erhobenen kommunalen Steuern im Bundesvergleich Spitzenwerte. Der Ruf als Pleitestadt ist aber ungerechtfertigt, denn in Oberhausen geht es voran - auch beim Thema Müll und hier greifen die Stadtoberen hart durch.

Gesamtmüllmengen gehen zurück - Probleme beim Recycling

Diese Botschaft dürfte vielen Umweltschützern gefallen: Trotz geringfügiger Schwankungen gehen die Abfallzahlen in Oberhausen zurück. So zumindest auf den ersten Blick, bei dem sich tatsächlich ein leichter Rückgang feststellen lässt. Doch diese Tendenzen hängen eng mit der Stadtentwicklung zusammen. Seit 2004 schrumpfen nämlich auch die Bevölkerungszahlen und entsprechend sinkt damit das Gesamtmüllaufkommen. Die weniger gute Nachricht dabei lautet, dass sich mit den Jahren auch das Bewusstsein für die richtige Mülltrennung minimiert hat. Immer mehr Restmüllstoffe landen so beispielsweise im gelben Sack oder in der gelben Tonne. Diese ist eigentlich für Verpackungen und Wertstoffe vorgesehen. Dabei kann jeder Oberhausener beim Müll sparen - sofern er sich an die Regeln der Mülltrennung hält.

Mit richtiger Mülltrennung Kosten sparen

Möglich macht dies ein ausgeklügeltes Tonnensystem, das je nach Bedarf von allen Haushalten genutzt werden kann. Immer mehr Verpackungsreste landen in der Restmülltonne und nehmen dort bei geringem Gewicht viel Platz ein. In einer neuen Offensive versucht die Stadt nun, alle Bürger auf die Wichtigkeit des Recyclings hinzuweisen. Dabei gibt es jede Menge Einsparpotenzial. Wer Verpackungen und Wertstoffe ordnungsgemäß in die gelbe Tonne wirft, kann in der Regel auf eine kleinere Restmülltonne zurückgreifen, da weniger dieser Stoffe anfallen. Zur Auswahl stehen Tonnen mit einem Fassungsvermögen zwischen 80, 120 und 240 Litern. Zudem besteht die Option einer wöchentlichen, vierzehntägigen oder monatlichen Leerung, die in Oberhausen anhand der Deckelfarbe zu erkennen ist. Das gesamte Müllaufkommen liegt bei rund 110.000 Tonnen im Jahr, Leichtverpackungen nehmen dabei einen Anteil von 5.500 Tonnen ein. Noch gibt es Nachholbedarf bei der Mülltrennung, doch die Stadtverwaltung hat bereits reagiert.

Illegale Müllentsorgungen werden zur Belastung - Stadt droht mit harten Sanktionen

In den vergangenen Jahren hat die Zahl illegaler Müllentsorgungen drastisch zugenommen. Straßenränder und öffentliche Grünflächen sind aber weniger davon betroffen. Vielmehr sind es Containerstandorte für Altglas und -papier. Diese sind häufig überlagert mit Kartons und Flaschen, die aus Bequemlichkeitsgründen daneben gestellt werden. Ein weiteres Ärgernis sind Elektrogeräte, Sperrmüll und Baustoffe, die ebenfalls an den Containerstandorten lagern. Die Entsorgung dieser Stoffe kostet die Stadt viel Geld und so hat man sich nun dazu entschieden, neben dem Ordnungsamt und der Polizei speziell geschulte Mülldetektive einzusetzen. Diese sollen die Verursacher ausfindig machen und Indizien für eine mögliche Verurteilung liefern. Das geringste Strafmaß liegt bei 50 Euro. Deutlich teurer wird es, wenn Umweltsünder ganze Ladungen an Bauschutt, Möbeln etc. abladen. Hier drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Bereits bei den ersten "Ordnungsoffensiven" konnten viele illegale Müllentsorger erwischt oder später überführt werden.

Containerbestellung - die beste Wahl bei größeren Abfallmengen

Wer nun größere Abfallmengen an Bauschutt, Grünschnitt oder Sperrmüll hat, sollte für diese Stoffe einen Container bestellen. Dieser macht sich schnell bezahlt und erweist sich darüber hinaus als umweltschonende Alternative zur Entsorgung in Eigenregie, denn Container werden in der Regel bis zur Wunschadresse gebracht. Gerne gibt der regionale Partner weitere Auskünfte und kann gleich hier kontaktiert werden.

Entsorgungsgebiete in Oberhausen

Oberhausen hat 3 Stadtbezirke und 26 Stadtteile

Stadtbezirke von Oberhausen

Alt-Oberhausen, Sterkrade, Osterfeld

Stadt- und Ortsteile von Oberhause

Altstadt-Mitte, Altstadt-Süd, Dümpten, Marienkirche, Schlad, Stadtmitte, Styrum, Bermensfeld, Neue Mitte, Alstaden-Ost, Alstaden-West, Lirich-Nord, Lirich-Süd, Borbeck, Eisenheim , Heide, Osterfeld-Ost, Osterfeld-West, Sterkrade-Mitte, Klosterhardt-Nord, Klosterhardt-Süd, Tackenberg, Alsfeld, Königshardt, Sterkrade-Nord, Holten, Schmachtendorf, Buschhausen, Schwarze Heide

Postleitzahlen in Oberhausen

46045, 46047, 46049, 46117, 46119, 46145, 46147, 46149

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Oberhausen verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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