Um Mehrkosten durch Fehlbefüllungen zu vermeiden, beachten Sie bitte unsere Sortierkriterien, die in jeder Abfallart unter „Info“ hinterlegt sind.

DIE VOM GESETZGEBER VORGESCHRIEBENE GEWERBEABFALLVERORDNUNG TRITT AB 01.01.2019 FÜR BAUMISCHABFALL, GEWERBEABFALL SOWIE SPERRMÜLL IN KRAFT. DER DARAUS RESULTIERENDE SORTIERZUSCHLAG IN HÖHE VON 29,50 € PER TONNE (ZZGL. MWST) WIRD JEDOCH BEREITS AB 01.11.2018 FÄLLIG.

Stadt Krefeld zählt beim Hausmüllaufkommen zu den Hochburgen

Auf linksrheinischer Seite gelegen, grenzt die nordrhein-westfälische Stadt Krefeld an Düsseldorf und Duisburg. Damit ist sie zugleich eine wichtige Schnittstelle zwischen den Metropolregionen von Ruhr und Rhein. Mehr als 225.000 Menschen leben auf der 137,77 Quadratkilometer großen Fläche und sorgen dafür, dass Krefeld unter den 29 Großstädten NRWs auf dem vierzehnten Rang landet. Als Standort für die Produktion von Samt- und Seidenstoffen genießt Krefeld seit dem 18. Jahrhundert einen international angesehenen Ruf. Etwas unrühmlich wirkt dagegen die Tatsache, dass die Stadt deutschlandweit betrachtet zu den Hochburgen beim Müllaufkommen zählt. Die Zahlen basieren jedoch nicht auf den Abfallmengen der ansässigen Chemie-, Metall und Textilindustrie, sondern sind auf den Hausmüll zurückzuführen - ein Trend, der sich allerdings auch in den umliegenden Städten und Gemeinden abzeichnet.

566 Kilogramm Müll pro Kopf - ein Irrtum hält bis heute vor

Generell lässt sich feststellen, dass in den Großstädten im Rheinland und im Ruhrgebiet mehr Müll anfällt als in ländlichen Bereichen. Einer Studie zufolge belegte Krefeld bei der Pro-Kopf-Produktion im Jahr 2009 den dritten Platz unter 50 deutschen Großstädten. Laut dieser entfielen seinerzeit 566 Kilogramm Müll auf jeden Einwohner im Jahr und damit landete die Stadt hinter Hannover und Osnabrück und vor Mönchengladbach und Düsseldorf auf den Plätzen vier und fünf. Auf die Ergebnisse von damals berufen sich immer wieder Medienberichte, so dass Krefeld den schlechten Ruf in punkto Müll so schnell nicht loswerden dürfte. Differenziert betrachtet sehen die Werte allerdings deutlich besser aus. Hausmüll wird nämlich schnell mit Restmüll gleichgesetzt und bei der Erfassung fließen gleichwohl Biomüll und Wertstoffe in die Statistik mit ein. Rechnet man diese Werte heraus, sind die Restmüllmengen in den vergangenen Jahren sogar gesunken. Dennoch ergibt sich für Krefeld ein stolzer Wert von immerhin 308 Kilogramm pro Einwohner, in dem sowohl Restmüll als auch Sperrmüll berücksichtigt sind.

Müll im öffentlichen Raum lässt die Müllmengen steigen

Warum die Hausmüllmengen vielerorts steigen, wird häufig auf die finanzielle Ungleichheit im Lande zurückgeführt. Sozial schwächer gestellte Haushalte greifen demnach aus Kostengründen häufiger auf Konserven zurück, wodurch wiederum die Müllmengen zunehmen. Rückblickend trifft das auch auf Krefeld zu, wobei insbesondere die Verschuldung in der Bevölkerung spürbar zurückgegangen ist. Warum die Gesamtmüllmengen in der Stadt entgegen aller Erwartungen gestiegen sind, hängt unter anderem mit der infrastrukturellen Lage Krefelds zusammen. Das Stadtgebiet wird von wichtigen Verkehrsrouten durchquert und besonders an den immer stärker frequentierten Autobahnen und Bundesstraßen häuft sich Müll an. Dieser wird nicht nur an Raststätten entsorgt, sondern landet vielmehr in der Landschaft und an Straßenrändern. Über 1000 Tonnen Müll sammeln die zuständigen Behörden Jahr für Jahr allein an den Autobahnen im Krefelder Einzugsbereich ein. In diesem Fall ist die Stadt tatsächlich machtlos, allerdings greift sie im inneren Raum künftig härter gegen Umweltsünder durch. Ein Problem ist die zunehmende Belastung der städtischen Wald- und Erholungsflächen. Bei gutem Wetter zieht es immer mehr Menschen nach draußen, die ihren Müll einfach in die Landschaft werfen. Verstöße dieser Art werden mit drastischen Bußgeldern geahndet, denn das Einsammeln von illegal entsorgtem Müll kostet viel Geld. Die Kosten tragen am Ende die Einwohner, die höhere Müllgebühren zahlen müssen.

Bei Bauvorhaben und Haushaltsauflösungen Container bestellen

Dank des Konjunkturaufschwungs und der Niedrigzinsphase haben die Bauaktivitäten in Krefeld zugenommen. Altbestände werden oftmals energetisch saniert und auch im Innenbereich tut sich viel. Ausgediente Möbel werden durch neue ersetzt und in diesem Zuge stellt man schnell fest, dass die anfallenden Müllmengen an Bauschutt, Sperrmüll und Grünschnitt gängige Kofferraumladungen deutlich überschreiten. Daher empfiehlt es sich, schon im Vorfeld über die Bestellung eines Containers nachzudenken. Hierbei hilft der regionale Partner gerne weiter und liefert den gewünschten Container zur Wunschadresse. Den Kontakt gibt es gleich hier.

Entsorgungsgebiete in Krefeld

Krefeld hat 9 Stadtbezirke und  19 Stadtteile.

Stadtbezirke von Krefeld

Mitte, West, Nord, Hüls, Süd, Fischeln, Oppum-Linn, Ost, Uerdingen

Stadt- und Ortsteile von  Krefeld

Cracau, Dießem/Lehmheide, Inrath/Kliedbruch, Kempener Feld/Baakeshof, Stadtmitte, Bockum, Gartenstadt, Oppum, Uerdingen, Verberg, Hülser Berg, Traar, Benrad-Nord, Benrad-Süd, Fischeln, Forstwald, Hüls, Gellep-Stratum, Linn

Postleitzahlen in Krefeld

47798, 47799, 47800, 47802, 47803, 47804, 47805, 47807, 47809, 47829, 47839

Alle Informationen zu Abfallcontainern für Krefeld finden Sie hier:

Infos zu Abfällen, die Ihr Containerdienst in Krefeld entsorgt.

Haben Sie Ihre Abfallart nicht gefunden?

Anfrage stellen

Informationen

Abfallcontainer für Krefeld bestellen

Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Krefeld verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

Alle Informationen zu Abfallcontainern für Krefeld finden Sie hier: