Meisterlich auch beim Müll - Dortmund stellt sich wachsenden Herausforderungen

Willkommen in Europas Bierstadt Nr. 1 - mit diesem Slogan warb die Stadt Dortmund jahrzehntelang für eines ihrer Spitzenerzeugnisse. Neben Kohle und Stahl war vor allem das Dortmunder Bier ein international geschätztes Produkt höchster Qualität. Inmitten der industriellen Krise setzte aber der Strukturwandel ein und einige wichtige Wirtschaftszweige verloren an Bedeutung. In der Zeit haben die Stadtoberen richtungsweisende Entscheidungen getroffen; dank dieser hat sich Dortmund zu einem modernen Standort für Wissenschaft, Dienstleistungen und Handel entwickelt. Mit rund 600.000 Einwohnern ist Dortmund nicht nur die größte Stadt im Ruhrgebiet, sondern belegt im bundesweiten Vergleich sogar den achten Rang. Einen erfolgreichen Weg hat Dortmund auch bei der Müllentsorgung eingeschlagen: Trotz wachsender Bevölkerungszahlen halten sich die Abfallmengen seit Jahren stabil.

Müllaufkommen liegt pro Kopf im Bundesdurchschnitt

Innerhalb der Metropolregion Ruhr muss sich Dortmund häufig mit der Stadt Essen messen. So auch beim Müllaufkommen. Dort liegt Dortmund mit 456 Kilogramm pro Einwohner und Jahr fünf Kilogramm unter den Essener Werten. Beide Städte liegen damit im Bundesdurchschnitt, der um 462 Kilogramm kreist. Starke Abweichungen gibt es jedoch bei den städtischen Müllgebühren. Eine vierköpfige Familie, die in einem Einfamilienhaus lebt, muss für die Hausmüllentsorgung rund 315,- Euro pro Jahr zahlen. Damit liegt die Stadt im oberen Mittelfeld, investiert aber zugleich in ein nachhaltiges Umweltkonzept und Präventionsarbeit.

Nicht nur im Fußball meisterlich

Neben dem Bier hat Dortmund mit dem Fußball ein weiteres international bekanntes Aushängeschild. Das Westfalenstadion ist mit einem Fassungsvermögen von mehr als 80.000 Menschen das größte seiner Art in Deutschland. Mit der Südtribüne verfügt das Stadion zugleich über den größten Stehplatzrang Europas. Fußballerisch läuft es seit einiger Zeit auch wieder rund und dank der Erfolge ist das Westfalenstadion regelmäßig Austragungsort großer Fußballfeste. Damit liegt der BVB unangefochten an der Spitze - insbesondere beim Abfall, denn in keinem anderen Stadion fällt so viel Müll an wie in Dortmund. Rund 1.500.000 Einwegbecher landen pro Saison im Müll und damit liegt die Stadt weit vor der Konkurrenz aus München und dem näheren Umfeld. Man will künftig verstärkt auf ein Mehrwegpfandsystem setzten und die Müllproblematik offen kommunizieren, damit der Verbrauch von Einwegplastikbechern zurückgeht.

Kuriose Funde im Müll - Recycling funktioniert gut

Wenn es um die Mülltrennung geht wird in Dortmund besonders genau hingeschaut. Das gilt nicht nur für alle Haushalte, sondern auch für die Entsorgungsbetriebe. Mittels moderner Technik kann ein Großteil der Abfälle zugunsten der Umwelt wiederaufbereitet werden. Jüngst machte ein kurioser Fall von illegaler Müllentsorgung die Runde. In mehreren Altkleidercontainern hatte jemand 4.500 CDs eines bekannten Schlagersängers deponiert. Der Fund brachte stolze 1,5 Tonnen auf die Waage. Aus dem Unverständnis heraus machten die Containerbetreiber aber eine Tugend und recycelten die CDs auf ganz besondere Weise. Für einen guten Zweck versteigerten sie die Exemplare als "Wegwerfmusik".

Festivals sorgen für jede Menge Müll

Dortmund hat sich in den letzten Jahren zur Heimat zahlreicher Festivals entwickelt. Durch die gute Infrastruktur lässt es sich hier besonders gut feiern. Kehrseite der Medaille ist allerdings ein erhöhtes Müllaufkommen. Allein auf dem zweitätigen Festival Juicy Beats produzieren die 50.000 Besucher etwa 30 Tonnen Müll - ein Problem, das nun auch die Veranstalter erkannt haben und Besserung geloben.

Der Wohnraum wird knapp - bei Bauvorhaben sind Container nützlich

In der gesamten Stadt wird derzeit viel gebaut. Die Wirtschaft wächst und durch die Entwicklung wird der Wohnraum knapp. Immer mehr Häuser entstehen und Altbestände werden saniert. So fällt bei Renovierungs-, Umbau- und Gartenarbeiten noch mehr Müll an. Um diesen umwelt- und kostensparend zu entsorgen empfiehlt sich eine Containerbestellung. Der regionale Partner liefert passende Container nach Absprache zur Wunschadresse und kann gleich hier kontaktiert werden.

Entsorgungsgebiete in Dortmund

Dortmund hat 12 Stadtbezirke mit 62 Stadtteilen.

Stadtbezirke von Dortmund

Aplerbeck, Brackel, Eving, Hombruch, Hörde, Huckarde, Innenstadt-Nord, Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Lütgendortmund, Mengede, Scharnhorst

Stadt- und Ortsteile von Dortmund

Mitte, Brünninghausen, Hörde, Körne, Brackel, Schüren, Wambel, Lindenhorst, Deusen, Dorstfeld, Kley, Lütgendortmund, Marten, Oespel , Barop, Hombruch, Kleinholthausen, Lücklemberg, Menglinghausen, Renninghausen, Bittermark, Eichlinghofen, Großholthausen, Kirchhörde, Kruckel, Löttringhausen, Persebeck, Salingen, Schanze, Schnee, Schönau, Syburg, Buchholz, Hacheney, Holzen, Wellinghofen , Wichlinghofen, Benninghofen, Benninghofen-Loh, Berghofen , Höchsten, Aplerbec k , Aplerbecker Mark, Sölde, Lichtendorf, Sölderholz, Asseln, Neuasseln , Husen, Kurl, Wickede, Scharnhorst, Brechten, Derne, Eving, Grevel , Hostedde, Kirchderne, Lanstrop, Ellinghausen, Holthausen, Bodelschwingh, Nette, Oestrich, Westerfilde, Groppenbruch, Mengede, Schwieringhausen, Huckarde, Rahm, Wischlingen, Kirchlinde, Westrich, Bövinghausen, Somborn

Postleitzahlen in Dortmund

44135, 44137, 44139, 44141, 44143, 44145, 44147, 44149, 44225, 44227, 44229, 44263, 44265, 44267, 44269, 44287, 44289, 44309, 44319, 44328, 44329, 44339, 44357, 44359, 44369, 44379, 44388


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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Dortmund verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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