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Effiziente Abfallentsorgung im Landkreis Heidenheim

Mit einer Fläche von 627,14 Quadratkilometern und einer Einwohnerzahl um die 130.000 ist der baden-württembergische Landkreis Heidenheim einer der kleinsten Landkreise des Landes. In Kooperation mit dem Ostalb-Kreis bilden beide Kreise die Region Ostwürttemberg. Im Einzugsgebiet sind 115 Ortschaften verzeichnet, die sich in den elf kreisangehörigen Gemeinden befinden. Dass dem Umweltschutz hohe Priorität beigemessen wird, belegt die hohe Dichte geschützter Flächen. So gelten knapp zwei Prozent der Gesamtfläche als geschützte Räume für Flora und Fauna. Den größten Anteil nehmen Wald- und Landwirtschaftsflächen ein, die zusammengerechnet bei 84,4 Prozent liegen. Dabei blickt der Landkreis aber auch auf eine lange Industrietradition zurück und noch heute sind namhafte Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe ansässig. Diese sorgen für eine stabile Wirtschaftslage im Landkreis Heidenheim. Dennoch sind die Bevölkerungszahlen, nach dem Höchststand von 2005, stagniert und gegenwärtig leicht rückläufig. Bei der Abfallentsorgung haben politische Entscheider schon in den 1990er Jahren einen wichtigen Grundstein für die effiziente Entsorgung aller anfallenden Abfälle gelegt.

Hausmüllmengen befinden sich im Tiefflug

Zwar taucht der Landkreis im jüngsten Städte- und Kreisvergleich beim Müll nicht auf, aber dennoch können sich die Zahlen sehen lassen. Vor allem das Restmüllaufkommen konnte in den letzten Jahren stark gesenkt werden. So kam 2015 jeder Landkreisbewohner im Schnitt auf 101 Kilogramm Hausmüll. Die Mengen beziehen sich dabei auf die Zusammensetzung von Sperrmüll und Restabfällen. Die Werte liegen somit um fast 50 Prozent unter der Produktion des deutschen Durchschnittsbürgers. Damit ist dem Landkreis Heidenheim etwas gelungen, wovon andere Städte und Kreise bislang nur träumen können. Da sich das Verhältnis zwischen Verbrennungsabfällen und Recycling gut zugunsten des wiederverwertbaren Mülls verschoben hat, ist der teuerste Entsorgungsposten auf ein Minimum reduziert worden. Verdanken ist das den Haushalten, die sehr präzise auf die Mülltrennung achten. Dem ist allerdings auch ein finanzieller Anreiz vorausgegangen, mit dem der Landkreis zum einen die Restmüllmengen senken konnte, aber auch die Müllvermeidung vorangetrieben hat.

Erfolgsmodell: Abrechnung nach Gewicht

Wer weniger Müll produziert, muss auch weniger dafür zahlen. Genau diesem Leitsatz sind politische Gremien gefolgt, als sie viel Geld in ein neues Abfallsystem investiert haben. Teuer war daran vor allem die Technik, denn bei jeder Restmülltonne wird bei der Abholung das Gewicht gemessen. Zum Jahresschluss erhalten die Haushalte dann eine Rechnung, die sich aus der ermittelten Müllmenge ergibt. Seit Aktivierung der neuen Zählmethode fallen deutlich weniger Restabfälle an. Dagegen gestiegen sind die Chargen an Leichtverpackungen, Altglas, Altpapier und dem Biomüll. Diese Güter lassen sich kostendeckend weiterverwerten und entlasten die Haushaltskassen. Gleich zu Beginn der Maßnahme sind die Abgabegebühren für Abfälle gesunken. Kürzlich sind sie aber erstmals seit gut zehn Jahren wieder erhöht worden, da der Entsorgungskreislauf im Ganzen teurer geworden ist.

Bürger beteiligen sich an Reinigungsaktionen

Einmal im Jahr ruft der Landkreis Heidenheim seine Bürger dazu auf, gemeinsam den öffentlichen Raum von Müllabladungen zu befreien. Die Menge, die jedes Jahr zusammenkommt, ist dabei beachtlich. Gleich mehrere Tonnen sind es, die die Freiwilligen an Straßen, Gehwegen, Grünflächen und in Naturschutzgebieten einsammeln. Ebenso beachtlich sind aber auch die Teilnehmerzahlen, da sich im Schnitt 6.500 Menschen an der Aktion beteiligen.

Bauaktivitäten nehmen zu - wann sich die Bestellung eines Containers lohnt

Entgegen des Trends ist gegenwärtig ein leichter Anstieg beim Sperrmüllanteil zu verzeichnen. Gleiches betrifft die Abgabe von Baustoffen. Haushaltsentrümpelungen, Sanierungsarbeiten und Neubauprojekte tragen einen erheblichen Teil dazu bei. Um große Mengen ohne mühsamen Mehraufwand zu entsorgen, bietet sich die Bestellung eines Containers an. Dieser spart nicht nur die weiten Wege zum nächstgelegenen Wertstoffhof, sondern sorgt auch für eine saubere Baustelle. Bereits kleine Bauvorhaben erzeugen große Müllmengen. Diese lassen sich zwar nicht vermeiden, aber durch die Bereitstellung eines Containers hilft der regionale Partner bei der Abfuhr. Den Kontakt gibt es hier.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Heidenheim

Hochstatter Hof, Bibersohl, Irmannsweiler, Niederstotzingen, Heidenheim, Asbach, Buchhof, Christophruhe, Neu Asbach, Gerschweiler, Giengen, Herbrechtingen, Gerstetten, Königsbronn, Steinheim, Dischingen, Nattheim, Sontheim, Hermaringen

Postleitzahlen im Landkreis Heidenheim

73450, 73566, 89168, 89518, 89520, 89522, 89537, 89542, 89547, 89551, 89555, 89561, 89564, 89567, 89568

Alle Informationen zu Abfallcontainern für Heidenheim finden Sie hier:

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Heidenheim verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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