Landkreis Karlsruhe strebt hohe Recyclingquote an

Über eine Fläche von 1.084,96 Quadratkilometern erstreckt sich der baden-württembergische Landkreis Karlsruhe. Dort wo die Oberrheinische Tiefebene mit einem Teil des Kraichgaus und des Nordschwarzwaldes zusammenlaufen leben mehr als 435.000 Menschen. Insgesamt umschließt der Kreis 32 Städte und Gemeinden, die gemeinsam eine bürgernahe Politik anstreben. Durch diese soll unter anderem auch eine bessere Recyclingquote erreicht werden, um die geforderten europäischen Standards nachhaltig zu erfüllen. Mit dem regelmäßig erscheinenden Müllwegweiser leistet der Kreis bereits eine gute Öffentlichkeitsarbeit, doch noch scheitert es teilweise an der Umsetzung der darin geforderten Maßnahmen.

Hoher Krankenstand bei der Müllabfuhr - der Abfall muss warten

Große Sorgen bereitet dem Kreis Karlsruhe bereits seit längerem der hohe Krankenstand in öffentlichen Institutionen. Davon betroffen ist insbesondere die kommunale Abfallwirtschaft und so ist es in der Vergangenheit schon häufig passiert, dass Abholtage nicht eingehalten werden konnten. Dadurch sind die Mülltonnen an Häusern und Wohnungen oftmals überfüllt und werden mit einem Schild versehen, dass die Müllabfuhr wenige Tage später kommt. Das verärgert die Bewohner vor allem in den Sommermonaten, da der Abfall mit der Zeit umso geruchsintensiver ist. Das grundlegende Problem hat der Landkreis aber nun erkannt und investiert in eine höhere Personalstärke. Dabei mangelt es jedoch nicht an Entsorgungsfachkräften, sondern vielmehr an qualifizierten Fahrern für die Fahrzeugflotte.

Noch Luft nach oben bei der Bürgerinformation

Zwar werden die Themenbereiche Müll und Umwelt in zahlreichen Informationsbroschüren aufgegriffen, doch die Appelle zum Mitmachen funktionieren noch nicht immer so, wie es sich die Kreisverwaltung wünscht. In der Kreisstadt Karlsruhe entstehen zum Beispiel zum Jahreswechsel immense Mehrkosten, wenn es um die Straßenreinigung geht. Grund dafür sind die Hinterlassenschaften der Silvesternacht. Obwohl sich die Stadt über verschiedene Medien jüngst an alle Bürger gewandt hat, die Überreste des Feuerwerks von den Straßen und Gehsteigen zu entfernen, ist noch einmal mehr Müll liegen geblieben als in den vergangenen Jahren. Allein Karlsruhe kommt im Schnitt auf 15 Tonnen Silvestermüll, der auf öffentlichen Flächen liegenbleibt. Auch in den anderen Städten des Kreises sind die Zahlen hoch und die Verwaltung strebt zur Kosteneinsparung einen engeren Dialog mit den Bürgern an.

Vorreiter bei Flaschenringen

Der Kreis Karlsruhe hat in punkto Mülltrennung ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, das derzeit in anderen Landeskreisen diskutiert wird. Es geht um die Mülltonnen in den Innenstädten, die mit sogenannten Flaschenringen versehen werden. Diese dienen dazu, Pfandflaschen separat abzustellen. Die Installation erfolgte aus gleich mehreren Gründen, die nicht nur allein auf die Mülltrennung zurückzuführen sind. Wild abgestellte Glasflaschen haben häufig für Scherbenhaufen in hochfrequentierten Bereichen gesorgt. Pfandringe ermöglichen nun einen sicheren Halt und eine feste Abstellmöglichkeit. Von dieser profitieren auch Pfandsammler, die nicht mehr die Mülltonnen durchsuchen müssen und dabei womöglich für eine Verteilung der Abfälle sorgen. Und alles was bei der Leerung an Pfandflaschen übrig bleibt gelangt in die kommunalen Kassen.

Wachsende Bevölkerung und immer mehr Naturschutzgebiete

Der Landkreis Karlsruhe kann sich gleich doppelt freuen, denn das Kreisgebiet bietet eine zunehmende Lebensqualität für Mensch und Tier. Seit dem Zusammenschluss im Jahr 1973 wächst die Bevölkerungszahl kontinuierlich. In Summe bedeutet das ein sattes Plus von mehr als 80.000 Menschen. Ebenso wächst die Zahl ausgewiesener Naturschutzgebiete, die mittlerweile auf 41 gestiegen ist. Damit erreicht der Landkreis eine hohe Ausgeglichenheit zwischen Bebauung und Grünflächen.

Bauboom sorgt für mehr Müll

Durch den Bevölkerungszuwachs ist der Bedarf an Wohnraum immens gestiegen. Bau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sorgen für immer größere Abfallmengen. Für solche Anliegen ist ein starker Partner hilfreich, der sich um die fachgerechte Entsorgung aller anfallenden Abfälle kümmert. Container für Bauschutt, Sperrmüll, Grünschnitt und Co. stellt der regionale Partner zur Verfügung und hilft bei Fragen zum Thema gerne weiter. Den Kontakt gibt es gleich hier.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Karlsruhe

Waghäusel, Oberhausen-Rheinhausen, Bretten, Gießhübelmühle, Neuhof, Oberderdingen, Walzbachtal, Gondelsheim, Sulzfeld, Kürnbach, Egonmühle, Zaisenhausen, Ettlingen, Rheinstetten, Stutensee, Karlsbad, Pfinztal, Waldbronn, Eggenstein-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten, Weingarten, Werrabronn, Fischweier, Marxzell, Schöllbronner Mühle, Bruchsal, Philippsburg, Bad Schönborn, Graben-Neudorf, Östringen, Karlsdorf-Neuthard, Forst, Ubstadt-Weiher, Kraichtal, Dettenheim, Hambrücken, Kronau

Postleitzahlen im Landkreis Karlsruhe

68753, 68794, 75015, 75031, 75038, 75045, 75053, 75056, 75057, 75059, 76275, 76287, 76297, 76307, 76327, 76337, 76344, 76351, 76356, 76359, 76646, 76661, 76669, 76676, 76684, 76689, 76694, 76698, 76703, 76706, 76707, 76709

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Karlsruhe verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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