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Prestige-Projekt grüne Energie: Rhein-Neckar-Kreis investiert in die Zukunft

Der Rhein-Neckar-Kreis ist nicht nur der größte Landkreis Baden-Württembergs, sondern auch Vorreiter in punkto nachhaltiger Umweltpolitik. Mit Investitionen von mehr als 45 Millionen Euro verfolgt der Kreis ein ehrgeiziges Entsorgungskonzept. 54 Städte und Gemeinden liegen auf der 1.061,7 Quadratkilometer großen Fläche, auf der rund 542.000 Menschen leben. Der Rhein-Neckar-Kreis ist Teil der gleichnamigen Metropolregion und zugleich Heimat namhafter Unternehmen, die für innovative Entwicklungen bekannt sind. Die Kreisverwaltung ist in der Stadt Heidelberg ansässig, die offiziell aber nicht zum Landkreis zählt.

Landkreis ist schon heute dem steigenden Müllaufkommen gewappnet

Dem deutschlandweiten Trend steigender Müllbelastungen blickt man im Rhein-Necker-Kreis gelassen entgegen. Auf genau diese Entwicklungen hat man sich bereits vor einigen Jahren eingestellt und hat die Aufnahme- und Verarbeitungskapazitäten entsprechend erhöht. Dabei sind technische Neuerungen gleich mit berücksichtigt worden, so dass die großen Abfallberge klimaeffizient weiterverarbeitet werden können. Knapp 290.000 Tonnen Müll kommen im Jahr allein in den Haushalten des Kreises zusammen. In dieser Masse sind Sperrmüll, Elektrogeräte, Bauschutt und Grünschnitt noch nicht berücksichtigt, denn diese sind Teil eines anderen Kreislaufsystems. Der nach der Wiederaufbereitung zur Verbrennung freigegebene Restmüll kommt größtenteils der Energiegewinnung zugute. Doch hier sieht der Kreis noch Verbesserungsbedarf und setzt auf umweltfreundlichere Alternativen. Im Biomasseheizkraftwerk in Sinsheim produziert der Rhein-Neckar-Kreis aus Grünabfällen Fernwärme und Strom. Im Schnitt liegt der Gewinn bei 25.000 Megawattstunden im Jahr, was eine Einsparung von fast 2.500.000 Litern Öl ausmacht. Ein gigantischer Wert, der den Bestrebungen nach noch um ein Vielfaches getoppt werden soll.

Grün ist das neue Gelb

Im Rhein-Neckar-Kreis steht der Begriff "grün" für mehr als nur die Farbe. Grün ist hier in vielen Belangen eine Identifikation mit der Heimat und der Umwelt. Der Waldflächenanteil liegt bei 35,7 Prozent und dem landwirtschaftlichen Sektor sind rund 42 Prozent zugeteilt. Bereits 1937 ist das erste Naturschutzgebiet im Kreisgebiet entstanden und mittlerweile summiert sich die Zahl auf 49. Um dem Umweltbewusstsein der Region einen weiteren Ausdruck zu verleihen, weichen sogar die Mülltonnenbezeichnungen von der Norm ab, was nicht selten zu Irritationen führt. Was im bundesweiten Verständnis die gelbe Tonne bzw. der Gelbe Sack für Recyclingstoffe ist, heißt im Landkreis "grüne Tonne plus". Sie ist das erweiterte Pendant zu den weitverbreiteten Abfallbehältern für Verpackungsmüll. Wertstoffe jeglicher Art, von Dosen bis hin zu kleinen Elektrogeräten sollen hier eingeworfen werden. Die Trennung erfolgt später in der hochmodernen Müllsortierungsanlage Sinsheim. Der Standort wird schon bald um eine der effektivsten Bioabfallvergärungsanlagen erweitert und wird für die gesamte Metropolregion eine wichtige Anlaufstelle.

Grüne Energie durch Biomüll: Millionenschwere Investitionen für Klimaziele

Als das Biomasseheizkraftwerk 2011 ans Netz ging, konnten im ersten Jahr lediglich 7000 Tonnen Bioabfälle aus den Haushalten verarbeitet werden, da schlichtweg nicht mehr eingeworfen wurde. Durch gezielte Präventionsarbeit hat sich der Wert aber mittlerweile auf durchschnittlich 50.000 Tonnen erhöht. Mit einem Investitionsvolumen von über 45 Millionen Euro soll bis Ende 2018 die geplante Bioabfallvergärungsanlage fertiggestellt sein. Bis dahin könnten im Jahr 65.000 Tonnen Biomüll aus dem Ballungsgebiet angeliefert werden, aus denen Energie in Form von Biogas gewonnen wird. Werbewirksam spricht die Kreisverwaltung statt der braunen Tonne von der Bioenergietonne und verweist dabei auf steigende Bevölkerungs- und Abfallzahlen, die den Bedarf egalisieren. Mit der Umsetzung werden selbst die europäischen Klimaziele deutlich übertroffen.

Den regionalen Aufschwung umweltfreundlich begleiten: Containerbestellung für größere Abfallmengen

Das kontinuierliche Wachstum des Rhein-Neckar-Kreises beflügelt vor allem die Baubranche. Um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, sollen Bau- und Sanierungsmaßnahmen möglichst umweltfreundlich durchgeführt werden. Dazu zählt letztendlich auch die Entsorgung. Bei Entrümpelungen, Neu- und Umgestaltungen fallen gewöhnlich größere Abfallmengen an. Am schnellsten lassen sich diese Massen auf einmal abtransportieren. Dies gelingt mit einem passenden Container, den der regionale Partner gerne zur Verfügung stellt. Zudem übernimmt er die Verantwortung für die fachgerechte Entsorgung und kann gleich hier kontaktiert werden.

Entsorgungsgebiete im Rhein-Neckar-Kreis

Badisch Schöllenbach, Ladenburg, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim, Oftersheim, Plankstadt, Schwetzingen, Hockenheim, Ketsch, Brühl, St. Leon-Rot, Reilingen, Altlußheim, Neulußheim, Neckargemünd, Wiesloch, Leimen, Walldorf, Schriesheim, Sandhausen, Eppelheim, Dossenheim, Nußloch, Rauenberg, Dielheim, Mühlhausen, Bammental, Schönau, Gaiberg, Heiligkreuzsteinach, Malsch, Mauer, Wiesenbach, Wilhelmsfeld, Eberbach, Unterdielbach, Brombach, Heddesbach, Schönbrunn, Weinheim, Hirschberg, Hemsbach, Laudenbach, Sinsheim, Meckesheim, Waibstadt, Angelbachtal, Helmstadt-Bargen, Neckarbischofsheim, Epfenbach, Eschelbronn, Lobbach, Neidenstein, Reichartshausen, Spechbach, Zuzenhausen

Postleitzahlen im Rhein-Neckar-Kreis

64754, 68526, 68535, 68542, 68549, 68723, 68766, 68775, 68782, 68789, 68799, 68804, 68809, 69151, 69168, 69181, 69190, 69198, 69207, 69214, 69221, 69226, 69231, 69234, 69242, 69245, 69250, 69251, 69253, 69254, 69256, 69257, 69259, 69412, 69429, 69434, 69436, 69469, 69493, 69502, 69514, 74889, 74909, 74915, 74918, 74921, 74924, 74925, 74927, 74931, 74933, 74934, 74937, 74939
 

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