Geringe Hausmüllmengen im Landkreis Calw

Bereits im Jahr 1050 ließen die Grafen von Calw eine Burg im Nordschwarzwald errichten, deren Name sich über Jahrhunderte hinweg etablierte und heutzutage ein 797,53 Quadratkilometer großes Gebiet nach sich benennt. In seiner jetzigen Form existiert der baden-württembergische Landkreis Calw seit Umsetzung der Kreisgebietsreform von 1973. 25 Städte und Gemeinden gehören dem Kreisgebiet an, das über 155.000 Menschen beheimatet. Mehr als 60 Prozent des Landkreises Calw sind bewaldet und weitere 25 Prozent unterliegen einer landwirtschaftlichen Nutzung. Die naturräumliche Ausprägung ist auch Zeichen eines hohen Umweltbewusstseins, das die Menschen generationsübergreifend weitergeben. Umso leichter fiel es der Kreispolitik, ein nachhaltiges Umweltkonzept zu etablieren, an dem sich alle Bürger beteiligen. Besonders freuen sich die Verantwortlichen über einen spürbaren Rückgang beim Abfallaufkommen, der nicht nur im Zusammenhang zum Demografischen Wandel steht.

Hausmüllanteil befindet sich im Tiefflug

Die Einführung des Abfalltrennsystems wurde im Landkreis Calw in engem Dialog mit den Bürgern vollzogen. Von vornherein wussten alle Beteiligten, welcher Müll in welche Tonne gehört. Teil der Agenda waren auch Ziele der Müllvermeidung zugunsten der Umwelt. Während in anderen Regionen Deutschlands das Mülltrennsystem selbst zwanzig Jahre nach der Einführung noch nicht richtig funktioniert, konnte Calw bereits nach kurzer Zeit Erfolge vermelden. Jüngste Untersuchungen haben ergeben, dass hier so wenig Hausmüll anfällt, wie in keinem anderen baden-württembergischen Landkreis. Damit gemeint sind die Mengen an Rest- und Sperrabfällen. Aktuellen Zahlen nach liegt das Pro-Kopf-Aufkommen in diesem Sektor bei 66 Kilogramm im Jahr. Zum Vergleich: Spitzenreiter Mannheim kommt auf mehr als dreimal so viel. Ebenfalls gering ist das Volumen bei der Abgabe von Industrieabfällen, da es im Einzugsgebiet kaum Großproduzenten gibt. Neben der Landwirtschaft sind viele kleine und mittelständische Handwerksunternehmen ansässig. Das Thema Müllvermeidung spielt für sie eine ebenso große Rolle, wie in privaten Haushalten.

Tauschen und Verschenken ist angesagt

Große Unterstützung erfährt ein Projekt im Landkreis Calw, bei dem es um die Vermeidung von Abfällen geht. Beispielsweise bei Renovierungsarbeiten in Haus und Wohnung, wenn alte Möbel neuen weichen müssen. Um möglichst viel Müll zu vermeiden, werden Gebrauchsgegenstände per Annonce oder online inseriert; und das zum Verschenken. Das Prinzip scheint aufzugehen, denn immer mehr Menschen beteiligen sich an solchen Börsen. Dank des Trends zur Wiederverwendung, bleibt ein Großteil aller potentiellen Sperrmüllabfälle vor der Entsorgung verschont.

Grüne Tonne erleichtert Altglasabgabe

Deutschlandweit stehen vielerorts Container für die Abgabe von Altglas bereit. Ähnlich sieht es im Landkreis Calw aus, doch zusätzlich bekommt hier jeder Haushalt eine grüne Tonne vor die Tür gestellt. Diese wird alle acht Wochen geleert und erleichtert somit den Entsorgungsweg für Altglas. Doch das Modell steht in der Kritik und soll nach Meinung einiger Interessensvertreter schnellstmöglich abgeschafft werden. Konkret geht es dabei um die Trennung verschiedener Glasfarben, denn diese ist über die grüne Tonne schlichtweg nicht möglich. Doch bis eine endgültige Entscheidung darüber gefallen ist, wird noch etwas Zeit vergehen. Zeit, die die Kreisverwaltung bereits genutzt hat, um neue Altkleidercontainer aufzustellen. Die meisten von ihnen waren sichtlich in die Jahre gekommen und teils irreparabel beschädigt.

Erhöhtes Baustoffaufkommen durch Sanierungsarbeiten

Da auch der Häuserbestand in die Jahre gekommen ist und energetische Sanierungsarbeiten anstehen, ist das Aufkommen an Baustellenabfällen gestiegen. Experten erwarten für die nächsten Jahre ein weiteres Plus, denn günstige Baufinanzierungen ermöglichen umfassende Erneuerungsarbeiten an Dachstühlen, Außenwänden und Interieur.

Für anstehende Bauarbeiten Container bestellen

Für die erfolgreiche Umsetzung des eigenen Bauprojekts, sollte im besten Fall ein Container mit eingeplant werden. Egal, ob es sich dabei um Entrümpelungsarbeiten, Kernsanierungen, Sanitär- und Elektroinstallationen oder Gartenarbeiten handelt: Bei allen Gewerken kommt jede Menge Müll zusammen, der ordnungsgemäß weggeschafft werden muss. Die Entsorgung übernimmt der regionale Partner, der einen geeigneten Container bereitstellt und gleich hier kontaktiert werden kann.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Calw

Stadtteile im Landkreis Calw

Nagold, Altensteig, Wildberg, Haiterbach, Ebhausen, Simmersfeld, Egenhausen, Rohrdorf, Bad Wildbad, Schömberg, Dobel, Enzklösterle, Höfen, Calw, Bad Liebenzell, Althengstett, Bad Teinach-Zavelstein, Dachshof, Glasmühle, Lautenbachhof, Neubulach, Neuweiler, Gechingen, Oberreichenbach, Ostelsheim, Simmozheim, Nagoldtal, Untere Mühle, Unterreichenbach, Bad Herrenalb

Postleitzahlen im Landkreis Calw

72202, 72213, 72218, 72221, 72224, 72226, 72227, 72229, 75323, 75328, 75335, 75337, 75339, 75365, 75378, 75382, 75385, 75387, 75389, 75391, 75394, 75395, 75397, 75399, 76332

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Calw verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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