Karlsruhe: Müllaufkommen hält sich auf stabilem Niveau

Die Stadt Karlsruhe ist nicht nur Sitz des Bundesgerichtshofes und des Bundesverfassungsgerichtes, sondern auch namensgebend für den Regierungsbezirk und den Landkreis Karlsruhe. Dank ihrer Eigenständigkeit wird sie als Stadtkreis geführt und ist Heimat von fast 310.000 Menschen. Hinter Stuttgart ist sie die zweitgrößte Stadt in Baden-Württemberg und Oberzentrum der Region Mittlerer Oberrhein. Von 1715 an war das barocke Karlsruhe Haupt- und zugleich Residenzstadt des früheren Landes Baden. Im Zuge einiger Eingemeindungen begann für Karlsruhe in den 1970er Jahren eine Wachstumsphase, auf die ein zwischenzeitliches Hoch von 270.000 Einwohnern folgte. Gut vierzig Jahre später erreichten die Zahlen einen historischen Höchststand, der noch einmal um gut 40.000 Menschen gestiegen war. Durch die Entwicklungen hat auch das Müllaufkommen zugelegt, doch dieses hält sich dank einer richtungsweisenden Abfallpolitik auf einem stabilen Niveau.

Umwelt- und Naturschutz erfahren viel Zuspruch - aktives Vorgehen gegen "Littering"

Dazu passt, dass der Umwelt- und Naturschutz einen enormen Stellenwert besitzt. 26,1 Prozent der 173,46 Quadratkilometer großen Stadtfläche entfallen auf Wälder. Der Anteil der landwirtschaftlichen Nutzung liegt bei 22,7 Prozent und 4,1 Prozent sind Wasserflächen. Weitere 6,6 % entfallen auf Erholungsflächen. Damit ist rund 60 Prozent des Gebietes naturnah gestaltet. Acht ausgewiesene Naturschutzgebiete und 17 Landschaftsschutzgebiete unterstreichen diesen Charakter. Wie stark die Bürger hinter den Bestrebungen des Umwelt- und Naturschutzes stehen, zeigt die Beteiligung an freiwilligen Engagements. Mit den sogenannten "Dreck-weg-Wochen" geht die Stadt aktiv gegen die Vermüllung des öffentlichen Raums vor. Die Aufräumaktionen zählen jährlich mehr als 250 Veranstaltungen, an denen konstant über 11.000 Freiwillige teilnehmen. Ziel ist es, auf die Problematik der falschen Müllentsorgung hinzuweisen. Mülltonnen in Fußgängerzonen, Grünstreifen und Straßenränder werden immer häufiger Opfer von einer zunehmenden Masse an Abfällen.

Verzicht auf To-Go Becher und Plastiktüten

Viel Müll ließe sich nach Ansicht der Organisatoren bereits beim Einkauf vermeiden, wenn etwa auf Plastiktüten oder To-Go-Einwegbecher verzichtet wird. Daher sind die Reinigungsaktivitäten ein ganz spezielles Instrument, um darauf aufmerksam zu machen und diese Art der Informationspolitik kommt in Kreisen der Bevölkerung gut an. Trotz aller Bemühungen gewinnt das wissenschaftlich als "Littering" bezeichnete Wegwerfverhalten weiter an Fahrt. An immer mehr Stellen häufen sich Müllberge, die durch Unachtsamkeit, Gewohnheit und vor allem Faulheit der Verursacher wachsen. Umweltsünder müssen sich jedoch künftig auf empfindlichere Strafen einstellen, denn die Wachsamkeit in der Bevölkerung steigt und so werden selbst vermeintlich keine Delikte schnell geahndet.

Pro-Kopf-Aufkommen geht trotz steigender Bevölkerungszahl zurück

Angesichts des Bevölkerungswachstums ist es kaum verwunderlich, dass die Abfallmengen steigen. Doch auf jeden Einwohner gerechnet lässt sich ein gegenwärtiger Trend feststellen, denn in Summe ist in den Haushalten ein sinkendes Müllaufkommen festzustellen. Auf ein Rekordtief sank kürzlich der Anteil von Haus- und Sperrmüll. Waren es 2012 noch 155 Kilogramm pro Kopf, sind die Werte innerhalb eines Jahres auf 149 Kilogramm zurückgegangen. Damit liegt Karlsruhe im Landesvergleich zwar leicht über dem Durchschnittsniveau Baden-Württembergs; der rasante Rückgang ist aber einmalig. Damit erhöht sich weiterhin der Anteil der wiederverwertbaren Stoffe, was letztendlich der Umwelt zugutekommt.

Mehr Bauabfälle im Stadtgebiet

Das getrennt von den Haushalten erfasste Aufkommen an Bau- und Gewerbeabfällen ist im Vergleich zum Hausmüll gestiegen. Das ist auf die gute Konjunktur zurückzuführen, von der allen voran die Baubranche profitiert. Wo neue Gebäude entstehen und der Altbestand energetisch aufgewertet wird, bleiben ausgediente Dämmsysteme, Türen, Fenster und Dächer zurück. Die Entsorgung solcher Bauabfälle sollte nach Möglichkeit von Profis durchgeführt werden, da mitunter Gefahrenstoffe enthalten sind.

Containerbestellung sorgt für eine saubere und sichere Entsorgung

So ist es auch auf kleineren Baustellen empfehlenswert, auf die Bestellung eines Containers zurückzugreifen. Bauabfälle, Sperrmüll und Grünschnitt holt der regionale Partner ab und stellt nach Absprache die passende Containerlösung an der Wunschadresse zur Verfügung. Den Kontakt gibt es gleich hier.

Entsorgungsgebiete und Stadtteile im Stadtkreis Karlsruhe

Hagsfeld, Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Nordstadt, Oststadt, Rintheim, Waldstadt, Innenstadt, Südweststadt, Weststadt, Beiertheim-Bulach, Oberreut, Südstadt, Weiherfeld-Dammerstock, Neureut, Daxlanden, Grünwinkel, Mühlburg, Nordweststadt, Knielingen, Maxau, Rüppurr, Durlach, Hohenwettersbach, Stupferich, Bergwald, Grünwettersbach, Palmbach, Wolfartsweier, Grötzingen

Postleitzahlen im Stadtkreis Karlsruhe

76131, 76133, 76135, 76137, 76139, 76149, 76185, 76187, 76189, 76199, 76227, 76228, 76229

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Karlsruhe verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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