Landkreis Esslingen zählt zu den Müllvermeidern

Der baden-württembergische Landkreis Esslingen ist Teil der Region Stuttgart und beheimatet rund 525.000 Menschen. Die 641,26 Quadratkilometer große Fläche umfasst 44 Städte und Gemeinden. Trotz verhältnismäßig dichter Besiedelung stehen mehr als 2300 Hektar der Kreisfläche unter Naturschutz, was einen Anteil von 3,62 Prozent ausmacht. Demnach entfallen knapp zwei Drittel auf Wald-, Landwirtschafts-, Erholungs- und Wasserflächen. Geografisch gesehen teilt das Flussbett des Neckars den Landkreis Esslingen in zwei Landschaftsteile. So gehören die westlichen Bereiche der Filder-Hochebene an und im östlichen Teil treffen Ausläufer der Schwäbischen Alb auf Randbereiche des Schurwaldes. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung sind die Bevölkerungszahlen seit 1990 um mehr als 40.000 gestiegen. Die Zahlen bedeuten zugleich ein höheres Abfallaufkommen, doch dank guter Mülltrennung zählt der Landkreis Esslingen zu den Müllvermeidern.

Jeder Einwohner produziert jährlich 125 Kilogramm Restmüll

Die Statistiken beim Müll weichen deutschlandweit stark voneinander ab. Das liegt unter anderem daran, dass die Erhebungen nicht einheitlich erfolgen und es bei den Abfällen weitere Unterscheidungskriterien gibt. Fließen Gewerbeabfälle und Müll von öffentlichen Flächen mit ein, sind die Werte auf jeden Einwohner gerechnet höher als anderswo. Noch größeren Einfluss nehmen jedoch wiederverwertbare Stoffe, zu denen etwa Biomüll und Verpackungsabfälle gehören. Eine gute Mülltrennung bedingt, dass die Restmüllmengen stark sinken. So ist es auch im Landkreis Esslingen, der beim Recycling gute Quoten vorweisen kann. Der Anteil von Rest- und Sperrmüll ist auf rund 35 Prozent beim Gesamtmüllaufkommen zurückgegangen. Dagegen sind die Werte bei Recyclingabfällen auf fast 70 Prozent gestiegen. Mit einer Durchschnittsproduktion von 125 Kilogramm Rest- und Sperrmüll, trägt jeder Einwohner des Landkreises dazu bei, dass Baden-Württemberg das geringste Hausmüllaufkommen in ganz Deutschland hat. Politischen Bestrebungen nach sollen diese Zahlen weiterhin sinken. Mit den Entwicklungen bei den Haushaltsabfällen sind die Verantwortlichen bislang mehr als zufrieden, doch Sorgen bereitet dem Landkreis die zunehmende Verschmutzung öffentlicher Flächen. Höhere Strafen sollen die Menschen nun dazu anhalten, ihren Müll in die dafür vorgesehenen Tonnen zu werfen.

Hohe Geldbußen drohen schon bei kleinen Delikten

Um dem Trend erfolgreich entgegenzuwirken hat sich der Landkreis Esslingen auf neue Maßnahmenkataloge geeinigt, die unter anderem kürzere Leerungsintervalle für öffentliche Mülltonnen vorsehen. Diese werden zum Beispiel auch sonntags geleert, da an Wochenenden besonders viel Müll anfällt. Doch damit nicht genug; Ordnungsämter und die Polizei greifen bereits bei kleineren Vergehen hart durch. Stark zugenommen hat die Zahl sogenannter To-Go-Einwegbecher, die zuhauf auf Gehegen und Straßenrändern landen. Wer dabei erwischt wird, einen solchen Becher oder eine Dose auf den Boden zu werfen, muss 20 Euro bezahlen. Gleiches gilt ebenso für Verpackungsreste und Obst. Das Wegwerfen einer Zigarettenkippe kostet 15 Euro und das eines Kaugummis sogar 30 Euro. Noch härter greift der Landkreis Esslingen bei größeren Müllkippen durch. Dazu zählt das illegale Entsorgen von Sperrmüll, Elektrogeräten, Giftstoffen und Grünschnitt. In diesen Fällen ermitteln Müll-Detektive die Täter und diese müssen, neben einem drastischen Bußgeld, mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen.

Vereine sammeln Altpapier

Dass sich mit Altpapier Geld verdienen lässt, hat der Landkreis Esslingen längst erkannt. Am Gewinn beteiligt werden insbesondere Vereine, die sich an der jährlichen Altpapiersammlung beteiligen. Pro gesammelter Tonne schüttet der Entsorgungsbetrieb des Landkreises 35 Euro plus Bonuszahlungen aus. Der Profit liegt bei den Vereinen bei etwa 100.000 Euro im Jahr, was einen zusätzlichen Anreiz gibt, möglichst viel Altpapier zu sammeln.

Bestellung eines Containers rentiert sich schnell

Hauptprofiteur der steigenden Bevölkerungszahlen ist die Baubranche. Doch auch privatwirtschaftlich wird viel in Häuser und Wohnungen investiert. Wo Bauschutt, Sperrmüll und Grünschnitt zurückbleiben, entstehen meist größere Abfallberge. Daher empfiehlt sich in solchen Fällen die Bestellung eines Containers. Nach Absprache stellt der regionale Partner den gewünschten Container an der Wunschadresse bereit und kann gleich hier kontaktiert werden.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Esslingen

Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Obere Kleinmichelesmühle, Untere Kleinmichelesmühle, Schlechtenmühlem, Schlößlesmühle, Walzenmühle, Nürtingen, Aichtal, Frickenhausen, Neuffen, Oberboihingen, Wolfschlugen, Neckartenzlingen, Altdorf, Altenriet, Bempflingen, Beuren, Großbettlingen, Kohlberg, Neckartailfingen, Schlaitdorf, Unterensingen, Plochingen, Kirchheim, Weilheim, Wendlingen, Berghof, Erlenhof, Wernau, Lenningen, Köngen, Reichenbach, Dettingen, Bissingen, Diepoldsburg, Engelhof, Torfgrube, Erkenbrechtsweiler, Hochdorf, Holzmaden, Neidlingen, Notzingen, Ohmden, Owen, Baltmannsweiler, Lichtenwald, Esslingen, Ostfildern, Neuhausen, Denkendorf, Aichwald, Altbach, Deizisau

Postleitzahlen im Landkreis Esslingen

70771, 70794, 71111, 71144, 72622, 72631, 72636, 72639, 72644, 72649, 72654, 72655, 72657, 72658, 72660, 72663, 72664, 72666, 72667, 72669, 73207, 73230, 73235, 73240, 73249, 73252, 73257, 73262, 73265, 73266, 73268, 73269, 73271, 73272, 73274, 73275, 73277, 73666, 73669, 73728, 73730, 73732, 73733, 73734, 73760, 73765, 73770, 73773, 73776, 73779

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Infos zu Abfällen, die Ihr Containerdienst in Esslingen entsorgt.

Informationen

Abfallcontainer für Esslingen bestellen

Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Esslingen verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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