WIE VIEL PLATZ BENÖTIGT DER LKW, UM DEN CONTAINER AUFZUSTELLEN?

Unsere LKWs brauchen Platz! Zwar messen die Container selbst - je nach Art - lediglich zwischen 1,40 Metern und 1,70 Metern in der Breite, der LKW jedoch ist ca. 3 Meter breit. Bitte stellen Sie folglich sicher, dass die Zufahrt zum Aufstellort des Containers eine Breite von mindestens 3,50 Metern oder mehr hat.

Die Containerlänge variiert je nach Typ zwischen 3,25 Metern und 4,10 Metern. In Abhängigkeit von der Art des Containers (Abrollcontainer oder Absetzcontainer) setzen unsere Fahrzeuge den Container jedoch nach hinten ab und benötigen hierfür zwischen 6 und 10 Metern Platz. Die verfügbare Länge des abgesperrten bzw. frei gehaltenen Platzes sollte folglich mindestens 10 bis 15 Meter betragen.

Sollten Sie auf Ihrem Privatgrundstück nicht über einen geeigneten Platz verfügen, so können Sie bei Ihrem zuständigen Ordnungsamt eine so genannte Sondernutzungserlaubnis beantragen, die Sie dazu berechtigt, den Container auch auf öffentlichem Grund in unmittelbarer Nähe Ihres Grundstückes zu platzieren.

Erfurt: Landeshauptstadt holt beim Recycling auf

Seit der Wende hat sich in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt viel getan. Viel Geld wurde aufgebracht, um das Infrastrukturnetz den modernen Standards anzupassen und der Stadt zu neuem Glanz zu verhelfen. Mehr als 210.000 Einwohner leben in der Stadt, in der sich Siedlungsspuren aus der Altsteinzeit nachweisen lassen. Erfurt blickt also auf eine lange und besonders bewegte Geschichte zurück und hat in all den Jahrhunderten, seit der ersten urkundlichen Erwähnung im frühen Mittelalter, Höhen und Krisenzeiten stets erfolgreich überwunden. Besonders beliebt ist die Stadt heutzutage auch bei Touristen, denn hier gibt es wahrlich viel zu entdecken. Etwas in der Zeit zurückgeblieben sind die Stadtväter jedoch beim Thema Müll, denn das Recycling wurde bislang etwas stiefmütterlich betrachtet. Dank neuer Gesetzgebungen drückt die Landesregierung aber nun aufs Tempo.

Schicke Abfalleimer erweisen sich als Fehlinvestition

Bei innerstädtischen Sanierungsmaßnahmen führte die Thematik rund um den Müll jedoch schon vor rund 20 Jahren zu kontroversen Diskussionen. Im Fokus stand seinerzeit die Optik der städtischen Abfalleimer. Zu einer ansprechenden Außendarstellung gehörte dem politischen Vernehmen nach auch eine moderne Ausstattung, die sich dem Gesamterscheinungsbild anpasst. Mülleimer der Marke Standard waren nicht gewünscht. Es musste also eine extravagante Lösung her, die dem politischen Anspruchsdenken gerecht werden sollte. Großen Zuspruch fand ein Modell aus Aluminium, in futuristischem Design der 2000er Jahre. Schon kurz nach der Aufstellung hagelte es massenweise Kritik, denn die Eimer hatten einen stolzen Preis und erwiesen sich als wenig praktikabel. Ein Fassungsvermögen von lediglich 42 l und eine zu kleine Einfüllöffnung führten schnell zur Überfüllung. Zudem verlor das Material seinen Glanz und die Eimer wurden häufig Opfer von Vandalismus. Die Modelle sind 2017 ausrangiert worden und haben in den Geschichtsbüchern Erfurts ihren Platz als große Fehlinvestition gefunden.

Falsche Prioritäten fordern Nachholbedarf: Ehrgeizige Recycling-Ziele

Während die Mülleimer einen erheblichen Teil des städtischen Etats auffraßen, wurde der Inhalt meist sinnlos verbrannt oder deponiert. Sinnlos aus diesem Grund, da die gesammelten Materialien zuvor nicht recycelt worden sind. Doch mittlerweile hat die Stadt nachgerüstet und viel Geld in eine moderne Müllverbrennungsanlage am Erfurter Stadtrand investiert. Allein an Gewerbeabfällen kommen jährlich rund 55.000 Tonnen Müll zusammen, die hier abgeladen werden. Mittels Lichtkegeltechnik erfolgt die Mülltrennung auf dem Förderband. Knapp 40 Prozent des Abfalls können somit einer energetischen Verwertung, sprich Energiegewinnung durch Verbrennung, zugeführt werden. Alle übrigbleibenden Stoffe lassen sich durch das Recycling wiederverwerten. Für die thüringische Landesregierung ist das jedoch noch zu wenig und genauso sieht es auch die Europäische Union. Das mittelfristige Ziel sieht vor, dass mindestens 70 Prozent aller anfallenden Müllmengen recycelt werden sollen.

Zielerreichung ist nur mit Hausmülltrennung möglich

Trotz modernster Technologien kann die Erfurter Anlage von alleine keine höheren Recyclingquoten erfüllen, da der Müll weiterhin zu durchmischt ist. Daher nimmt die Landesregierung alle Städte und Kommunen in die Pflicht, bei der Hausmüllentsorgung nachzubessern. Das größte Problem ergibt sich beim Restmüll, denn dieser wird konsequent verbrannt. Zusätzliche Kontrollen und Trennverfahren würden zu einer höheren finanziellen Belastung führen. Ein weiterer Haken liegt in der Einschränkung der gelben Tonne. Nach wie vor dürfen in diese nur Verpackungsmaterialen geworfen werden und alles Weitere gehört in den Restmüll. Es liegt also auf der Hand, dass die ehrgeizigen Recyclingpläne nur über eine erweiterte Hausmülltrennung gelingen.

Erfurter Initiativen setzen auf Nachhaltigkeit

Vielen Erfurtern sind die großen Müllmengen ein Dorn im Auge und so gibt es im ganzen Stadtgebiet Initiativen, die sich der Müllvermeidung widmen. Dadurch soll das Umweltbewusstsein dahingehend geschult werden, auf Verpackungsmüll und nicht wiederverwertbares Plastik zunehmend zu verzichten.

Stets die richtige Wahl: Bei größeren Abfallmengen Container bestellen

Größere Müllansammlungen von Bauschutt, Sperrmüll, Grünschnitt usw. lassen sich am besten per Containerladung entsorgen. Um solche Anliegen kümmert sich der regionale Partner und sorgt zudem für eine umweltschonende Abfuhr samt Mülltrennung. Den Kontakt zum Entsorgungsdienstleister gibt es gleich hier.

Entsorgungsgebiete in Erfurt

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Erfurt verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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