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Grünschnitt soll im Landkreis Nordhausen zum Energiewandel beitragen

Der Landkreis Nordhausen ist einer der weniger Kreise, die während der DDR-Zeit gegründet wurden und bis heute bestehen. Das 713,92 Quadratkilometer große Gebiet existiert seit 1952 in seiner heutigen Form und ist der nördlichste Landkreis im Freistaat Thüringen. Auf den 27 kreisangehörigen Städten und Gemeinden lasten zum Teil große Schuldenberge, weswegen der Landkreis Nordhausen schon bald mit anderen Gebietskörperschaften im Umland zusammengeschlossen werden könnte. Dadurch ließen sich nicht nur Gelder einsparen, sondern gemeinsam würde man auch für einen regionalen Neubeginn eintreten. Ein großes Problem liegt in der Bevölkerungsentwicklung, die zwischen 1998 und 2015 ein Minus von gut 15.000 Einwohnern verzeichnen musste. Gegenwärtig leben noch rund 85.000 Menschen im Bereich der Südharzer Karstlandschaft. Einen Lichtblick für die Zukunft gibt es aber bei der Abfallentsorgung, denn diese rückt beim Energiewandel zunehmend ins Rampenlicht.

Müll soll effizienter genutzt werden

Das Aufkommen an Haushaltsabfällen entspricht im Landkreis Nordhausen dem thüringischen Landesdurchschnitt. Jeder Einwohner trägt im Jahr 151 Kilogramm Restmüll und weitere 39 Kilogramm Sperrmüll dazu bei. Daraus resultiert ein Pro-Kopf-Aufkommen von 190 Kilogramm Hausmüll, womit der Landkreis etwa drei Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Im Hinblick auf den Energiewandel wird dieser Müll immer interessanter, doch bislang fehlten Beschlüsse zur effizienten Nutzung. Klar ist, dass das Aufkommen gemäß der europäischen Richtlinien in den kommenden Jahren ohnehin sinken soll. Das betrifft insbesondere die Verbrennungsabfälle, die bei der Entsorgung den größten Kostenfaktor ausmachen. Durch die thermische Behandlung könnten die Chargen verstärkt der Gewinnung von Strom und Wärme für das öffentliche Netz zugeführt werden. Doch hierfür bedarf es Anlagen, die möglichst wenige Schadstoffe ausstoßen; und solche sind im Einzugsgebiet rar gesät. Deutlich interessanter sind dagegen Bioabfälle, die aus Gartenkleinschnitt und Speiseresten bestehen. Gelingt es, möglichst viele davon getrennt vom Restmüll zu entsorgen, sinken einerseits die Hausmüllmengen und andererseits erwarten den Landkreis Aussichten auf Gewinne, die durch die Erzeugung von Biogas entstehen.

Aus für Brenntage beschert Landkreis Probleme

Doch bis die Biomüllabgabe rentabel läuft, muss der Landkreis Nordhausen kräftig investieren. Für den wirtschaftlichen Betrieb einer durchschnittlichen Biogasanlage werden etwa 2.500 Tonnen Grünschnitt und Küchenabfälle benötigt. Bis 2016 bestand für die meisten Garten- und Grundstücksbesitzer noch die Möglichkeit, organische Abfälle selbst zu verbrennen. Das ist nach Landesgesetzgebung aber nicht mehr erlaubt und der Landkreis wurde dazu gezwungen, in Annahmestellen für Gartenabfälle zu investieren. Für 15 Euro im Jahr erhalten interessierte Haushalte eine Abgabekarte und können ihren Grünschnitt an den dafür vorgesehenen Stationen abgeben. Kurz nach der Einführung nutzte bereits jeder vierte Haushalt diese Option. Auch nach der Annahme entstehen dem Landkreis hohe Kosten, die durch das aufwendige Nachsortieren und Schreddern zusammenkommen. Erst dann kann der Bioabfall weiterverwertet werden. Durch den hohen Zuspruch wachsen somit auch die zu bearbeiteten Mengen, was unterm Strich gesehen noch einmal höhere Kosten verursacht. Teurer wird künftig auch die Abgabe von Wertstoff- bzw. Plastikmüll. Hier trägt jeder Einwohner im Schnitt 232 Kilogramm bei, doch der bisherige Export Richtung Fern-Ost wurde zuletzt stark eingeschränkt. Ein im Landkreis ansässiges Unternehmen möchte sich nun dieser Herausforderung stellen und Plastikmüll vor Ort dem Recycling zuführen. Bislang sind die Kapazitäten noch eng gesteckt, so dass ebenfalls Gelder in den Ausbau des Werkes fließen müssen.

Baustoffe und Co. per Container entsorgen

Die Abgabe einer Kofferrum- oder Anhängerladung mit Abfällen aus Sanierungsarbeiten stellt im Landkreis Nordhausen im Regelfall kein Problem dar. Doch in den meisten Fällen werden diese Mengen schnell überschritten. Bevor man sich nun dazu entscheidet, mehrfach zu fahren, sollte die Option einer Containerbestellung geprüft werden. Hierbei stellt der regionale Partner volumengerechte Container bereit und kümmert sich um den gesamten Entsorgungsweg. Neben Zeit und Nerven spart diese Variante auch Geld. Der Service ist gleich hier zu erreichen.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Nordhausen

Nordhausen, Etzelsrode, Friedrichsthal, Fronderode, Großwechsungen, Günzerode, Haferungen, Hainrode, Immenrode, Kleinfurra, Kleinwechsungen, Mauderode, Mörbach, Nohra, Pützlingen, Wernrode, Werther, Wolkramshausen, Wollersleben, Bleicherode, Kehmstedt, Kleinbodungen, Kraja, Lipprechterode, Wipperdorf, Ellrich, Hohenstein, Elende, Großlohra, Münchenlohra, Niedergebra, Obergebra, Sollstedt, Buchholz, Harzungen, Herrmannsacker, Neustadt, Auleben, Görsbach, Hamma, Heringen, Urbach, Uthleben, Windehausen

Postleitzahlen im Landkreis Nordhausen

99734, 99735, 99752, 99755, 99759, 99762, 99765

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