Bürger im Kreis Segeberg sollen mehr Müll trennen

Im Süden Schleswig-Holsteins liegt der Kreis Segeberg, der seit der letzten Gebietserweiterung 95 Städte und Gemeinden umfasst. Auf der 1.344,39 Quadratkilometer großen Fläche leben fast 270.000 Menschen und somit über 100.000 mehr als noch 1970. Mitsamt der namensgebenden Kreisstadt Bad Segeberg, ist der Einzugsbereich bekannt für sein Gesundheitswesen und beliebtes Ziel für Touristen. 15 ausgewiesene Naturschutzgebiete, 17 Landschaftsschutzgebiete und 20 Geotope prägen das Landschaftsbild, zu dem auch mehr als 60 Naturdenkmäler gehören. Umwelt- und Naturschutz genießen im Kreis Segeberg einen hohen Stellenwert und das inmitten der Metropolregion Hamburg, zu der 5.300.000 Menschen zählen. Etwas problematisch sieht es dagegen bei der Mülltrennung aus, denn diese erweist sich an den kreisangehörigen Haushalten nicht so gut, wie es sich die Kreisverwaltung wünscht.

Höhere Kosten bei der Müllentsorgung drohen

Reichlich Nachholbedarf sehen die Verantwortlichen beim Recycling und nehmen dabei insbesondere die Bürger des Kreises Segeberg in der Pflicht. Obwohl es das Trennsystem schon seit vielen Jahren gibt, sind die wiederverwertbaren Abfälle häufig mit Störstoffen durchzogen. Auch beim Restmüll sieht es nicht gut aus, da hier nach wie vor zu viele Materialen landen, die eigentlich in die Rubriken Altpapier, Glas, Verpackungsmüll und allen voran Biomüll gehören. Die Zahlen verdeutlichen den Missstand, denn fast 30 Prozent des Restmülls besteht aus organischen Abfällen. Kurzum handelt es sich dabei um Biomüll, der aus Küchenabfällen besteht. Weitere 20 Prozent entfallen nach Gewicht auf Verpackungsabfälle. In Summe ergibt sich dadurch ein erheblicher Einfluss auf den gesamten Restmüll, da dieser nach Auffassung von Experten nahezu halbiert werden könnte; sofern sich alle Bürger an die richtige Mülltrennung halten. Neue Informationsbroschüren sollen nun dazu animieren, bewusster mit dem Thema Recycling umzugehen. Auf eines müssen sich die Haushalte aber wohl einstellen und das sind steigende Müllgebühren. Diese resultieren nicht nur aus höheren Personalkosten, sondern auch durch Mehrkosten bei der End-Entsorgung. Am dramatischsten fallen dabei die Entwicklungen bei Altholz und Sperrmüll ins Gewicht. So muss der Kreis eine Steigerung von 114 Prozent bei Holz und 263 Prozent bei der Entsorgung von Sperrmüll hinnehmen. Neue Richtlinien erschweren die Entsorgung dieser Stoffe, da zahlreiche Giftstoffe enthalten sind, die eine direkte Verbrennung nicht zulassen. Es bedarf zunächst einer umfangreichen Aufarbeitung, um Sperrmüll und Holz zur Verbrennung freizugeben. Hinzukommt noch die Tatsache, dass neben steigenden Kosten auch steigende Mengen an Abfall zu erwarten sind. Das liegt zum einen am Bevölkerungswachstum und zum anderen ist der Wandel des Konsumverhaltens zu nennen. Durch den Neukauf von Möbeln sowie Renovierungsarbeiten in Häusern und Wohnungen kommen größere Müllberge zusammen.

Biomüll als lukrativer Geschäftszweig

Dass sich mit Biomüll Geld verdienen lässt, haben politische Gremien im Kreis Segeberg schon vor langer Zeit erkannt. Nach Einführung der braunen Tonne sind die Mengen kontinuierlich gestiegen, doch ganz nach den Vorstellungen des Kreises gelingt die Sammlung noch nicht. Etwa 16.000 Haushalte sind von der Tonnenpflicht freigestellt, da sie selbst kompostieren. Kein seltenes Bild ist die Verbrennung von Grünschnitt im eigenen Garten - dieses ist mittlerweile allerdings verboten und so bietet der Kreis mehrere Alternativen für die Abfuhr an. Bis zu drei Kubikmeter werden im Jahr kostenlos an den Haushalten abgeholt und für Selbstkompostierer gibt es ein zusätzliches Biotonnenangebot. Allerdings steht der Kostenaufwand nicht in der erhofften Relation zum Gewinn, so dass der Kreis beim Biomüll unterm Strich gesehen draufzahlt.

Container für größere Abfallmengen bestellen

Gewöhnlich fallen bei Haushaltsauflösungen, Gartenarbeiten und Sanierungsmaßnahmen größere Abfallberge an. Diese lassen sich bestenfalls über einen Container entsorgen, der neben dem Aufwand der Eigenentsorgung auch Kosten spart. Der regionale Partner hilft bei Entsorgungsangelegenheiten gerne weiter und stellt den richtigen Container an der Wunschadresse bereit. Zudem kümmert er sich um eine umweltgerechte Entsorgung und ist gleich hier zu erreichen.

Entsorgungsgebiete im Kreis Segeberg

Norderstedt, Goldenerhahn,, Herrenbranden, Jeshop, Glasau, Bad Segeberg, Fahrenkrug, Groß Rönnau, Högersdorf, Klein Gladebrügge, Klein Rönnau, Mözen, Negernbötel, Schackendorf, Schieren, Schwissel, Stipsdorf, Traventhal, Weede, Glashütte, Wahlstedt, Blunk, Nehms, Geschendorf, Strukdorf, Westerrade, Bebensee, Groß Niendorf, Leezen, Neversdorf, Neuengörs, Pronstorf, Rohlstorf, Seedorf, Damsdorf, Tensfeld, Bark, Fredesdorf, Todesfelde, Krems II, Travenhorst, Wensin, Kükels, Wittenborn, Bahrenhof, Borstel, Bühnsdorf, Dreggers, Itzstedt, Oering, Seth, Wakendorf I, Kayhude, Nahe, Sülfeld, Stadtbek, Gem Seedorf, Stocksee, Henstedt-Ulzburg, Wakendorf, Kaltenkirchen, Kattendorf, Nützen, Oersdorf, Winsen, Bad Bramstedt, Bimöhlen, Hagen, Hegebuchenbusch, Hitzhusen, Mönkloh, Reesmoor, Weddelbrook, Boostedt, Heidmühlen, Latendorf, Gönnebek, Trappenkamp, Armstedt, Hardebek, Hasenkrug, Bornhöved, Tarbek, Großenaspe, Groß Kummerfeld, Hartenholm, Kisdorf, Heidmoor, Lentföhrden, Daldorf, Rickling, Schmalensee, Bollweg, Hasenmoor, Schmalfeld, Wierenkamp, Hüttblek, Sievershütten, Stuvenborn, Struvenhütten, Fuhlendorf, Wiemersdorf, Ellerau, Alveslohe, Bargholz, Föhrden-Barl

Postleitzahlen im Kreis Segeberg

22844, 22846, 22848, 22850, 22851, 23619, 23623, 23719, 23795, 23812, 23813, 23815, 23816, 23818, 23820, 23821, 23823, 23824, 23826, 23827, 23829, 23845, 23863, 23866, 23867, 24326, 24558, 24568, 24576, 24598, 24610, 24616, 24619, 24623, 24626, 24628, 24629, 24632, 24635, 24638, 24640, 24641, 24643, 24649, 25479, 25486, 25563

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Segeberg verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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