Regensburg möchte beim Abfallranking Plätze gut machen

Noch heute spielt Regensburg als Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz eine wichtige Rolle. Bereits 5000 Jahre vor Christus war das Gebiet besiedelt und hat sich im Laufe der Zeit zu einem bedeutsamen Zentrum entwickelt. Als Sitz des Immerwährenden Reichstags wurde Regensburg 1663 zu einem politischen Schwergewicht, dessen Wirkungsgrad sich über große Teile Europas erstreckte. Im Freistaat Bayern ist sie heute die viertgrößte Stadt und beheimatet mehr als 145.000 Menschen. Diese profitieren von einer guten Wirtschaftslage, denn namhafte Firmen aus der Automobil- und Maschinenbaubranche sind in Regensburg ansässig. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,3 Prozent und somit unter dem Landesdurchschnitt, was die Konjunkturaussichten einmal mehr verbessert. Rund um die als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnete Altstadt wächst die Stadt insbesondere in den Außenbereichen. Innerhalb der letzten 20 Jahre sind die Bevölkerungszahlen stark gestiegen; mit ihnen wuchs zugleich das Abfallaufkommen und genau dieses soll nach Ansicht der Stadtverwaltung künftig wieder sinken.

Neue Wege bei der Müllvermeidung

Regensburg hat mit großen Abfallmengen zu kämpfen, die sich nicht nur alleine durch den Hausmüll ergeben. Im stark frequentierten Zentrum sind die Ausmaße nach warmen Sommertagen und Wochenenden ersichtlich. Täglich pendeln über 75.000 Menschen nach Regensburg, um dort einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachzugehen. Zudem zählt die Stadt jährlich Gästeübernachtungen jenseits der Marke von 1.000.000. Viele Einheimische, Pendler und Touristen nutzen während der Morgenstunden, der Mittagszeit und abends das vielfältige gastronomische Angebot in der Stadt. Zurück bleiben oftmals überfüllte Mülltonnen und Abfall, der an Straßenrändern und in Grünanlagen entsorgt wird. Trotz kürzerer Leerungsintervalle ist es der Stadt bislang nicht gelungen, diese Mengen in den Griff zu bekommen. Sind alle 313 Mülleimer im Zentrum gefüllt, ergibt sich ein Gesamtabfallgewicht von rund 4,6 Tonnen. Die Hoffnungen beruhen nun auf dem Prinzip der Müllvermeidung und so geht Regensburg mit einer ganz besonderen Aktion in die Offensive. Jüngst erhielt eine Initiative der Jugendbeirats der Stadt den Zuschlag, öffentliche Papierkörbe mit Aufklebern zu versehen. In durchaus provokanter Form sollen diese dazu anregen, Müll ordentlich einzuwerfen und jeden Nutzer zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten zu bewegen. Kritikern genügt diese Aktion aber noch lange nicht und sie befürchten eher ein gegenteiliges Ergebnis, anstatt eines realistischen Rückgangs der Abfallmengen.

Donauufer zieht den Müll magisch an

Auch auf den Donauinseln bleibt jede Menge Müll zurück. Allein auf der Jahninsel kommen regelmäßig über 2.500 Liter zusammen. An den Uferzonen sind vor allem Gärtner gefragt, die sich neben der Grünschnittarbeit um das Aufsammeln des Abfalls kümmern. Im Mündungsbereich des Flusses Regen ist es noch schlimmer. Hier verursachen Jugendpartys regelrechte Müllberge, bei denen neben Konsumgütern auch Sperrmüll zurückbleibt. Die Stadtoberen nehmen die Probleme nun ins Visier und investieren verstärkt in die Informationsarbeit, um die Abfallmengen sowohl im öffentlichen Raum, als auch in den Haushalten zu senken.

Hausmüllmengen sollen zurückgehen

Mit Platz 77 in der Statistik der größten Müllverursacher ist Regensburg noch einmal mit dem blauen Auge davongekommen. Jeder Einwohner produziert circa 211 Kilogramm Haus- bzw. Restmüll und damit liegt die Stadt gut sieben Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Allerdings reichen diese Zahlen gerade noch für einen Platz im Mittelfeld. Langfristiges Ziel ist es, unter den 200 gewerteten Städten und Landkreisen, gut 50 Plätze wett zu machen. Gefragt ist hierbei allen voran die Beteiligung der Bevölkerung.

Container begleiten Haushaltsauflösungen und Bauarbeiten

Mit einem Container lassen sich große Abfallmengen in einem Zug beseitigen. Die Entsorgungsvariante ist nicht nur beim Handwerk beliebt, sondern lohnt sich auch bei privaten Bauvorhaben. Haushaltsauflösungen, Bau- und Sanierungsarbeiten oder auch Grünschnitttätigkeiten gelingen am schnellsten, wenn sich keine Müllberge sammeln. Der regionale Partner stellt nach Absprache einen passenden Container bereit und kümmert sich um die Entsorgung. Den Kontakt gibt es gleich hier.

Entsorgungsgebiete und Stadtteile in der kreisfreien Stadt Regensburg

Innenstadt, Kasernenviertel, Ostenviertel, Westenviertel, Großprüfening-Dechbetten-Königswiesen, Galgenberg, Kumpfmühl-Ziegetsdorf-Neuprüll, Oberisling-Graß, Brandlberg-Keilberg, Burgweinting-Harting, Schwabelweis, Konradsiedlung-Wutzlhofen, Reinhausen, Sallern-Gallingkofen, Stadtamhof, Steinweg, Weichs, Winzer-Kager

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Regensburg

93047, 93049, 93051, 93053, 93055, 93057, 93059

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Regensburg verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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