Heidekreis: Neuer Name und nachhaltiges Abfallkonzept

Für den Heidekreis dient die Lüneburger Heide als Namensgeberin, denn das 1.837,72 Quadratkilometer große Areal liegt nahezu vollständig auf deren Gefilde. Bei der 1977 vollzogenen Gründung hieß der Landkreis noch Soltau-Fallingbostel, ehe er zum 1. August 2011 umbenannt wurde. Da der Kreis schon lange mit dem Beinamen Heidekreis für sich warb, sollte die Namensänderung das Image weiter verstärken. Die Entscheidung fiel ohne eine Bürgerbefragung und gegen die Stimmen der benachbarten Landkreise Lüneburg und Harburg. Da der Tourismus in der Lüneburger Heide ein bedeutsamer Wirtschaftszweig ist, sahen sie in der Entscheidung eine Einschränkung ihrer eigenen Werbemöglichkeiten. Doch der Heidekreis konnte seine Bestrebungen durchsetzen. In den 23 Städten und Gemeinden leben gegenwärtig rund 140.000 Einwohner. Nach einem kurzweiligen Höhenflug haben sich die Bevölkerungszahlen auf dem Niveau der Jahrtausendwende eingependelt. Unter neuem Namen geht der Heidekreis nun auch neue Wege bei der Abfallentsorgung.

Trend geht zur Müllvermeidung

Im weitläufigen Einzugsgebiet müssen die Müllabfuhren lange Routen absolvieren, um die Abfallbehälter an den Haushalten turnusgemäß zu leeren. Daher ist es umso wichtiger, dass sich die Menschen in den Dörfern an Abholtermine halten und auf eine saubere Mülltrennung achten. Darauf macht der Heidekreis regelmäßig aufmerksam und arbeitet an einem Konzept, mit dem eine möglichst umweltgerechte Müllentsorgung umgesetzt werden kann. So beispielsweise beim Biomüll. In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit Störstoffen in den braunen Tonnen; etwa mit Plastik oder weiteren Recyclingstoffen. Aber auch die Kostenfrage ist eine stets wiederkehrende Komponente. Denn Abholung, Nachsortierung und das Kompostieren gehen ins Geld. Zwar können Bioabfälle zugunsten der Energiegewinnung und für den Weiterverkauf an die Landwirtschaft wiederverwertet werden, doch die Gewinnmargen fallen verhältnismäßig gering aus. Bei einer Bevölkerungsdichte von 75 Einwohnern je Quadratkilometer kommt kein ausreichendes Volumen zusammen, um kostendeckend zu arbeiten. Daher hat sich der Landkreis für ein Alternativmodell entschieden, durch das viele Haushalte bei den Abfallgebühren sparen können. Dieses stellt die Möglichkeit der Eigenkompostierung bereit. Heißt also, dass Haushalte mit Gartenanteil biologisch abbaubare Küchenabfälle auf den Grundstücken selbst entsorgen können, sofern entsprechende Auflagen erfüllt werden. Damit entfällt die Pflicht zur braunen Biotonne. Aber auch bei den anderen Müllchargen gilt das Sparprinzip. Kleinere Tonnen sind günstiger und wer mit diesem Volumen auskommt, wird als Müllsparer belohnt.

Winterliche Bürgerpflichten gelten auch beim Müll

Wenn es draußen glatt ist oder Schnee liegt, muss so mancher Hausbesitzer früh raus. Wege vor dem Grundstück bis hin zur Eingangstüre müssen schnellstmöglich freigeräumt werden. Auch Autofahrer müssen einen Mehraufwand in Kauf nehmen, wenn die Scheiben oder gar die Türen eingefroren sind. Doch wer denkt in diesen Situationen schon an den Müll? Genau das sollte man aber tun, denn auch Mülltonnen frieren zu. Besonders stark betroffen sind Biotonnen. Haushaltswarme und feuchte Abfälle kühlen in den Abfallbehältern schnell herunter und geben dabei Schwitzwasser ab. Dieses sammelt sich dann im Bereich der Deckelöffnungen und kann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vereisen. Hier kann auch die Müllabfuhr nicht weiterhelfen und muss die Tonnen gezwungenermaßen stehenlassen. Nach Angaben der Kreisverwaltung folgt die Abholung nur in den vorgegebenen Zeiten, in denen monatlich über 20.000 Biotonnen auf eine Leerung warten.

Lange Entsorgungswege sparen: Container bestellen

Wer im Heidekreis wohnt, ist meist auf einen PKW angewiesen. Der öffentliche Personennahverkehr oder das Fahrrad bieten oftmals keine Alternative für die weite Fahrt zur nächstgrößeren Ortschaft. Um Sondermüll, Bauschutt oder größere Mengen Grünschnitt zu entsorgen, müssen im Regelfall kilometerlange Wege auf sich genommen werden. Bei Haushaltsauflösungen und weiteren Bauarbeiten ist das jedoch nicht immer möglich, denn das Volumen passt nicht in ein Auto oder einen Anhänger. Der beste und zugleich einfachste Entsorgungsweg führt über die Bestellung eines Containers. Diesen liefert der regionale Partner auch im ländlichen Raum zur Wunschadresse und ist gleich hier zu erreichen.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Heidekreis

Frankenfeld, Häuslingen, Rethem, Soltau, Munster, Schneverdingen, Neuenkirchen, Bispingen, Wietzendorf, Ostenholz, Walsrode, Bad Fallingbostel, Oerbke, Wense, Buchholz, Essel, Gilten, Grethem, Lindwedel, Schwarmstedt, Ahlden, Böhme, Eickeloh, Hademstorf, Hodenhagen, Krelinger Bruch, Bomlitz

Postleitzahlen im Landkreis Heidekreis

27336, 29614, 29633, 29640, 29643, 29646, 29649, 29664, 29683, 29690, 29693, 29699

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Heidekreis verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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