Landkreis Regensburg schont beim Müll die Haushaltskassen

Der Landkreis Regensburg liegt am südlichen Rand der Oberpfalz und umschließt die namensgebende und kreisfreie Stadt Regensburg im Ganzen. Knapp 190.000 Einwohner wohnen in den 41 Städten und Gemeinden und ihre Zahl wächst kontinuierlich. Die bayrische Wirtschaft boomt und das spürt man auch in den ländlichen Bereichen, in denen sich immer mehr Menschen ansiedeln. Der Landkreis Regensburg sticht durch seine landschaftliche Vielfalt hervor und neben den Tälern der Flüsse Naab, Regen, Laaber und der Donau gehören auch Teile des Bayrischen Waldes und der Fränkischen Alb zum Kreisgebiet. Ähnlich wie in den umliegenden Landkreisen liegt das Pro-Kopf-Aufkommen beim Gesamtmüll bei durchschnittlich 500 Kilogramm. Dieses bleibt nach Ansicht von Experten auch in den kommenden Jahren stabil, doch neue europäische Richtlinien stellen den Landkreis Regensburg vor unerwartete Herausforderungen.

Pflicht zur Biomülltrennung wird zur Herkulesaufgabe

Überall dort, wo in Bayern Biomülltonnen stehen, werden die Abfälle äußerst sauber voneinander getrennt. Doch im flächenmäßig größten Bundesland ist das vielerorts nicht der Fall. Grund dafür ist die ablehnende Haltung einiger Städte und Kreise gegenüber den neuen EU-Richtlinien. Diese sehen vor, dass sowohl Grünschnittabfälle aus dem Garten als auch Biomüll aus der Küche gesondert entsorgt werden müssen. Bei den Gartenabfällen klappt das schon seit vielen Jahren sehr gut, doch beim restlichen Biomüll hapert es noch. Grund dafür ist aber nicht etwa die gesellschaftliche Ablehnung, sondern vielmehr geht es ums Geld. Geld, das Kommunen und Bürger für die Bereitstellung und die Abholung von Biotonnen investieren müssten. Daher landen im Landkreis Regensburg noch viele Bioabfälle wie etwa Kartoffelschalen oder Kaffeefilter im Restmüll. Druck kommt aber nun von der Landesregierung und zur Kostenersparnis haben sich die Verantwortlichen ein spezielles System einfallen lassen.

Bringsystem beim Biomüll soll Kosten sparen

Anstatt alle Haushalte zum Aufstellen einer Biomülltonne zu verpflichten, hat der Landkreis Regensburg an seinen 39 Wertstoffhöfen Abfallcontainer für Biomüll aufgestellt. Manche von ihnen sind sogar rund um die Uhr zugänglich. Nach anfänglicher Skepsis zeichnet sich eine positive Bilanz ab und auf diesem Wege gelangen in der Woche im Schnitt 14 Tonnen Biomüll zu den Höfen des Landkreises. Pro Jahr rechnet die Kreisverwaltung sogar mit mehr als 700 Tonnen. Die aufgestellten Container platzen bereits aus allen Nähten und als besonders erfreulich erweist sich die strikte Trennung verschiedener Biomüllarten. Grünschnitte aus Gärten und Parks werden gesondert erfasst und landen nicht in den Behältern für Haushaltsabfälle.

Landkreis zieht positive Bilanz: Restmüllmengen sinken

Parallel werden noch weitere Optionen geprüft, um Bioabfälle effizient zu entsorgen. Erste Gutachten haben ergeben, dass die Einführung eines Tonnensystems an allen Haushalten mehr als 2,3 Millionen Euro gekostet hätte. Bei dieser Kalkulation wäre eine Erhöhung der Müllgebühren von mehr als 70 Prozent unausweichlich gewesen. Heutzutage haben die politischen Gremien einen anderen Blick auf die Angelegenheit, denn Bioabfälle dienen zunehmend der Energiegewinnung. Allein aus den Grünabfällen aus dem Landkreis Regensburg können pro Tonne 300 Kilowattstunden Wärme und 300 Kilowattstunden Strom gewonnen werden. Das reicht in Summe für etwa 100 Haushalte und angesichts steigender Preise und Klimaschutzzielen birgt dieser Markt ein lukratives Geschäft. Dagegen sinken die Gebühren beim Restmüll, da diese Mengen langsam zurückgehen. Pro Einwohner und Jahr ist aktuell ein Restmüllaufkommen von rund 135 Kilogramm zu verzeichnen.

Effiziente Müllentsorgung durch Containerbestellung

Im Landkreis Regensburg wird derzeit viel investiert, um neuen Wohnraum zu schaffen und Altbestände aktuellen Standards anzupassen. Zwar gibt es im im 1.391,9 Quadratkilometern großen Einzugsgebiet einige Annahmestellen für Baustoffe und Co., doch in Anbetracht der Massen lohnt sich eine Entsorgung in Eigenregie nur selten. Als deutlich leichter und effizienter erweist sich eine Containerbestellung, bei der der regionale Partner den passenden Container zur Wunschadresse liefert und nach der Befüllung wieder abholt. Den Kontakt hierzu gibt es gleich hier.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Regensburg

Schierling, Regensburg, Neutraubling, Pentling, Obertraubling, Wörth, Alteglofsheim, Aufhausen, Bach, Barbing, Donaustauf, Jagdschloß Thiergarten, Hagelstadt, Köfering, Mintraching, Mötzing, Pfakofen, Pfatter, Riekofen, Sünching, Tegernheim, Thalmassing, Wiesent, Regenstauf, Lappersdorf, Deckelstein, Ebenwies, Hardt, Nittendorf, Zeiler, Hemau, Sinzing, Brunn, Laaber, Bernhardswald, Wenzenbach, Beratzhausen, Altenthann, Brennberg, Deuerling, Duggendorf, Holzheim, Kallmünz, Pettendorf, Pielenhofen, Biersackschlag, Wolfsegg

Postleitzahlen im Landkreis Regensburg

84069, 93047, 93049, 93051, 93053, 93055, 93057, 93059, 93073, 93080, 93083, 93086, 93087, 93089, 93090, 93092, 93093, 93095, 93096, 93098, 93099, 93101, 93102, 93104, 93105, 93107, 93109, 93128, 93138, 93152, 93155, 93161, 93164, 93170, 93173, 93176, 93177, 93179, 93180, 93182, 93183, 93186, 93188, 93195, 93197


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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Regensburg verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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