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Drei-Flüsse-Stadt Passau plant Abkehr vom Hausmüll

Durch den Zusammenfluss von Inn, Ilz und Donau wird Passau auch gerne Drei-Flüsse-Stadt genannt. Im Regierungsbezirk Niederbayern ist sie mit etwas mehr als 51.000 Einwohnern die zweitgrößte Kommune. Der kreisfreie Universitätsstandort war bis zur Wiedervereinigung die östlichste Mittelstadt der Bundesrepublik, was heute noch zumindest für die Lage im Freistaat Bayern gilt. Durch die klimatischen Bedingungen treten winter- und sommertags extreme Wetterbedingungen ein, die von hohen Temperaturen in der warmen Jahreszeit bis hin zu hohen Schneemassen um die Jahreswende reichen. Doch davon lassen sich die Einwohner nicht abschrecken, wie die aktuellen Bevölkerungszahlen zeigen. Nach einem kurzweiligen Rückgang, zwischen den Jahren 2007 und 2011, stehen die Zeichen gut, dass künftig noch mehr Menschen in Passau ansässig werden. Die Entwicklungen sind der aussichtsreichen Wirtschaftslage gedankt und spielen auch bei den politischen Planungen eine wichtige Rolle. So lautet die Devise, dass der Zustrom keine Auswirkungen auf das Abfallaufkommen haben soll.

Erfolgreiche Senkung der Hausmüllmengen 

Noch vor wenigen Jahren hielten sich die Rest- und Sperrmüllmengen mit den Recyclingstoffen die Waage. Etwa 50 Prozent fielen auf die jeweiligen Chargen. Angesichts der immer teurer werdenden Entsorgungskosten für den Verbrennungsmüll, hat sich die Stadt Passau für ein Umdenken entschieden. Ohnehin sahen bundesweite Bestrebungen vor, die Mengen des sogenannten Hausmülls drastisch zu reduzieren. Mit der Schließung der letzten Restmülldeponie folgte schlussendlich auch eine umfassende Novellierung der Abfallsatzung. Deren oberstes Gebot ist es, möglichst viele Abfälle zu vermeiden und dieses ehrgeizige Ziel im Bereich des Hausmülls umzusetzen. Die Ergebnisse können sich auf jeden Fall sehen lassen. Unter 200 deutschen Städten und Kreisen wurde Passau zuletzt als Hausmüllvermeider ausgezeichnet. Die Produktion an Sperr- und Restmüll beträgt pro Kopf gerade einmal 148 Kilogramm. Damit liegt die kreisfreie Stadt 25 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Noch erfreulicher sind für die Verantwortlichen aber die Werte innerhalb des Entsorgungskreislaufes. Stolze 71 Prozent des gesamten Abfalls können demnach erfolgreich wiederverwertet werden. Mit der flächendeckenden Einführung der Biotonne hofft die Kommune auf einen weiteren Rückgang, damit bald schon weniger als ein Viertel auf den Verbrennungsmüll entfallen.

Bio- und Plastikabfälle dominieren in der Statistik

Weitere Arbeit kommt auf Passau im Bereich der Abfallvermeidung zu, denn diese beschränkt sich gegenwärtig auf den Hausmüll. Mit 509 Kilogramm je Einwohner und Jahr liegen die gesamten Müllmengen um fast zehn Prozent über dem deutschen Mittelwert. Das Mehraufkommen an organischen Abfällen ist dabei jedoch als Erfolg einzustufen. Andererseits gibt es aber auch immer mehr Plastikabfälle, deren Wiederverwertung mit hohem Aufwand verbunden ist. Vor allem nach dem von China verhängten Import-Stopp von Plastikmüll. Hierrüber führte bislang der günstigste Verwertungsweg, doch der Umgang mit Kunststoffen bringt auch erhebliche Nachteile in sich. Die Masse an Einwegbechern, -kapseln und -tüten hat sehr stark zugelegt und nicht wenige Produkte landen in der Natur, wo der Zersetzungsprozess Jahrzehnte dauert. Bestehende Recyclinganlagen sind für solche Kapazitäten nicht ausgelegt und der weltweite Anstieg von Plastikabfällen bereitet den Ländern zunehmend Sorgen. Aus diesem Grund setzt Passau auf eine gezielte Präventionsarbeit, mit der es gelingen soll, Menschen bereits beim Einkaufen darauf zu sensibilisieren, was der spätere Abfall alles verursachen kann. So möchte man das Pro-Kopf-Aufkommen möglichst schnell unter die 500-Kilogramm-Marke drücken und über den Weg der Abfallvermeidung Kosten einsparen.

Bauprojekte mit Containerbestellung in die Tat umsetzen

Zugelegt hat in der letzten Zeit auch das Volumen an Bauabfällen. Dort, wo neue Häuser entstehen oder Bestandsbauten modernisiert werden, bleiben meist größere Abfallberge zurück. Diese sind nicht nur auf der Baustelle lästig, sondern stellen auch Gefahren dar. Um diese zu bannen, sollte der Müll möglichst zeitnah vom Ort des Geschehens abtransportiert werden. Darum kümmert sich der regionale Partner, der einen Container für die jeweiligen Stoffe bereitstellt und gleich hier zu erreichen ist.

Entsorgungsgebiete in der Kreisfreien Stadt Passau

Stadt- und Ortsteile in der Kreisfreien Stadt Passau 

Altstadt, Haidenhof-Nord, Haidenhof-Süd, Innstadt, Grubweg, Hacklberg , Hals, Heining, Kohlbruck 

Postleitzahlen in der Kreisfreien Stadt Passau

94032, 94034, 94036

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