Landkreis Rostock: Viele Neuerungen bringen Müllpolitik auf Kurs

Mit einer Fläche von 3.422,51 Quadratkilometern ist der Kreis Rostock der viertgrößte Landkreis in ganz Deutschland und zugleich einer der jüngsten. Das in 117 Städte und Gemeinden eingeteilte Kreisgebiet ist erst im September 2011 aus der Zusammenschließung der Landkreise Güstrow und Bad Doberan entstanden. Als Ballungsraum profitiert der Landkreis durch die Nähe zu den Metropolregionen Berlin und Hamburg sowie der eigenen Zugehörigkeit zur Regiopole Rostock. Die Lage an der Ostsee begünstigt zudem die Anbindung an die Metropole Kopenhagen-Malmö. Der Verwaltungssitz und damit auch die zentrale Schnittstelle für Politik und Wirtschaft ist nicht die namensgebende Stadt Rostock, sondern Güstrow. Trotz ländlicher Ausprägung kann der Landkreis Rostock einen leichten Anstieg bei den Bevölkerungszahlen verzeichnen. Die mehr als 210.000 Einwohner müssen sich seit Inkrafttreten der jüngsten Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommerns auf zahlreiche Neuerungen einstellen - unter anderem bei der Müllentsorgung.

Viel Wirbel um einheitliches Entsorgungskonzept - Biotonne ist ab sofort Pflicht

Der Jahreswechsel 2015/2016 läutete für alle kreisangehörigen Kommunen einen Kurswechsel ein. Seitdem gilt eine einheitliche Abfallsatzung, deren Umsetzung aber gleich zu Beginn für große Probleme sorgte. Nach der Kündigung von Altverträgen erfolgte eine neue Ausschreibung für die Müllabfuhr. Einige Partner und Mitbieter fühlten sich bei der Vergabe übergangen und zogen vor Gericht. Für die Haushalte bestand jedoch keine Gefahr, dass Abfuhrtermine entfallen, da der Landkreis jederzeit über die Option einer Notausschreibung verfügen kann. Hinter den Kulissen wurde lange Zeit auch über die Müllgebühren gestritten, was in breiten Teilen der Bevölkerung für eine zusätzliche Verunsicherung gesorgt hat. Einigkeit gab es aber beim Thema Biomüll. So gilt seit 2016 für alle Haushalte die Pflicht zur braunen Biotonne. Mit der Einführung verspricht sich der Kreis eine nachhaltige Senkung der Restmüllmengen sowie einen zusätzlichen Nutzen durch die Kompostierung organischer Abfälle. Diese können nach Verarbeitung an die ansässige Landwirtschaft weitergegeben werden. Zudem dient der Bioabfall zur Gewinnung von Biogas und alternativer Energie für Strom und Wärme. Die Abfallsatzung sieht jedoch auch eine Befreiung von der Pflicht zur Biotonne vor, wenn Grünabfälle im eigenen Garten kompostiert werden. Um einen möglichen Missbrauch zu verhindern, kontrollieren die zuständigen Behörden stichprobenartig den Restmüll und begutachten die Kompoststellen. Bei ersten Untersuchungen wurde ein geringfügiger Missbrauch festgestellt; dort wo zum Beispiel trotz Angabe überhaupt keine Gärten vorhanden waren.

Vierwöchiger Leerungsintervall sorgt für volle Tonnen

Verkalkuliert hat sich der Landkreis derweil bei den ausgelieferten Tonnengrößen. Sollten vierwöchige Leerungsintervalle den Planungen zufolge für großes Einsparpotenzial sorgen, ist dieses Vorhaben jedoch an den Behältnissen gescheitert. Diese erwiesen sich schon in den ersten Wochen als deutlich zu klein, denn die angesetzten Mindestmengen wurden schlichtweg zu niedrig angesetzt. Die Folge: vollkommen überfüllte Haushaltstonnen. Das Personal der etwa 20 angeschafften Müllfahrzeuge hat also jede Menge zu tun, um den Hausmüll einzusammeln. Ein weiteres Problem besteht darin, dass größere Tonnen deutlich teurer sind als die kleineren Modelle. Das gesamte jährliche Müllaufkommen liegt im Landkreis Rostock bei 480 Kilogramm pro Einwohner. Damit liegt der Landkreis nicht nur über Landesdurchschnitt, sondern auch 24 Kilogramm über dem deutschen Durchschnittswert. Experten gehen davon aus, dass sich diese Zahlen in den nächsten Jahren relativieren, wenn die Mülltrennung gemäß der neuen Abfallsatzung flächendeckend umgesetzt wird.

Größter Faktor Sperrmüll: Hier lohnt sich eine Containerbestellung

Den größten Anteil am Gesamtabfall haben Rest- und Sperrmüll. Durch eine erhöhte Bauaktivität werden die Mengen an ausgedienten Möbeln und Bauschutt weiter zunehmen. Auch wenn der Landkreis zusichert, Sperrmüll kostenlos abzuholen, lohnt sich dieser Variante nur selten, denn die Mengen sind dabei stark begrenzt. Um also nicht auf seinem Müll sitzen zu bleiben lohnt sich die Bestellung eines Containers. Je nach Wahl können Baustoffe, Grünschnitt und Sperrmüll bequem in einem Zug entsorgt werden. Als Ansprechpartner stellt der regionale Partner die passende Containerlösung bereit und ist gleich hier zu erreichen.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Roststock

Alt Sührkow, Dahmen, Dalkendorf, Groß Roge, Groß Wokern, Hohen Demzin, Teterow, Schorssow, Groß Wüstenfelde, Jördenstorf ,Lelkendorf, Prebberede, Thürkow, Warnkenhagen, Sukow-Levitzow, Schwasdorf, Altkalen, Behren-Lübchin Boddin, Finkenthal, Gnoien ,Lühburg, Walkendorf, Papendorf, Pölchow ,Ziesendorf, Lambrechtshagen, Elmenhorst/Lichtenhagen, Graal-Müritz, Bentwisch, Blankenhagen, ,Gelbensande, Mönchhagen, Rövershagen, Broderstorf, Klein Kussewitz, Poppendorf ,Roggentin, Steinfeld, Thulendorf, Sanitz, Cammin, Gnewitz, Grammow, Nustrow, Selpin, Stubbendorf, Tessin, Thelkow, Zarnewanz, Damm, Dummerstorf, Kavelstorf, Kessin, Lieblingshof, Prisannewitz, Kritzmow, Stäbelow, Bad Doberan, Hohenfelde, Neu Hohenfelde, Reddelich, Steffenshagen, Wittenbeck, Bartenshagen-Parkentin, Admannshagen-Bargeshagen , Bahrenhorst, Börgerende, Forsthaus Ivendorf, Ivendorf, Neu Rethwisch, Ostseebad Nienhagen, Rethwisch, Retschow, Kühlungsborn, Bastorf ,Biendorf, Blengow, Büttelkow, Gaarzer Hof, Garvsmühlen, Gersdorf, Hohen Niendorf, Kägsdorf, Körchow, Mechelsdorf, Meschendorf, Meschendorf Zeltplatz, Neu Gaarz, Ostseebad Rerik, Ostseebad Rerik Zeltplatz, Roggow, Wendelstorf, Westhof, Wischuer, Wischuer Abbau, Zweedorf, Alt Bukow ,Bolland, Clausdorf, Garvensdorf ,Jörnstorf ,Kamin, Kirch Mulsow, Krempin , Neubukow, Parchow, Ravensberg, Sandhagen Abbau, Sandhagen, Steinhagen, Uhlenbrook, Westenbrügge, Zarfzow, Am Salzhaff, Alt Karin, Danneborth, Kröpelin, Neu Karin, Satow, Baumgarten, Bützow, Friedrichshof, Glambeck, Gnemern, Göllin ,Groß Belitz, Jabelitz, Jürgenshagen, Käterhagen, Klein Belitz, Klein Gischow, Klein Gnemern, Klein Sein, Krugland, Kurzen Trechow, Langen Trechow, Moisall, Moltenow, Neuendorf,  Neu Käterhagen, Neukirchen, Oettelin, Reinstorf, Rühn, Selow, Ulrikenhof, Wokrent, Zepelin, Bernitt, Boitin, Buchenhof, Dreetz, Eickelberg, Eickhof, Katelbogen, Klein Raden, Laase, Lübzin-Rosenow, Penzin, Qualitz, Schlemmin, Schlockow, Tarnow, Viezen, Warnow, Zernin, Bandow, Benitz, Bröbberow, Brookhusen, Kambs, Kassow, Rukieten, Schwaan, Vorbeck, Wiendorf, Güstrow, Bülow, Glasewitz, Groß Schwiesow, Gutow, Klein Upahl ,Kuhs, Lohmen, Lüssow, Mistorf, Mühl Rosin ,Plaaz, Reimershagen, Sarmstorf, Zehna, Gülzow-Prüzen, Lalendorf, Langhagen, Mamerow, Vietgest, Wattmannshagen, Bellin, Charlottenthal, Hoppenrade, Krakow am See, Kuchelmiß, Dobbin-Linstow, Diekhof, Dolgen am See, Hohen Sprenz, Laage, Wardow

Postleitzahlen im Landkreis Roststock

17166, 17168, 17179, 18059, 18069, 18107, 18181, 18182, 18184, 18190, 18195, 18196, 18198, 18209, 18211, 18225, 18230, 18233, 18236, 18239, 18246, 18249, 18258, 18273, 18276, 18279, 18292, 18299

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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Landkreis Rostock verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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