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Landkreis Harburg: Zufriedenheit beim Thema Müll, doch uneinig beim eigenen Namen

Der niedersächsische Landkreis Harburg wird der Metropolregion Hamburg zugerechnet und beheimatet rund 250.000 Menschen. Die Gebietszusammenlegung des 1.245,03 Quadratkilometer großen Areals erfolgte bereits im Jahr 1932. Bedingt durch das Wachstum der benachbarten Millionenstadt Hamburg gibt es in breiten Teilen der Bevölkerung eine Sinnkrise, die mit der Namensgebung des Landkreises zusammenhängt. Lediglich ein Buchstabe sorgt für die Unterscheidung von Hamburg und Harburg, wobei letzteres immer häufiger untergeht. Dabei geht es jedoch nicht um Fehler Außenstehender, sondern um die Tatsache, dass Harburg, wie selbstverständlich, Hamburg zugerechnet wird. Dagegen wehren sich nun auch politische Gremien und möchten mit breiter Unterstützung eine Umbenennung des Landkreises erreichen. Neben der Unabhängigkeit möchte man damit die eigenen Stärken demonstrieren - wie etwa beim Müll, wo der Landkreis immer bessere Werte vorweisen kann.

Restmüllmengen sollen drastisch sinken - mit der Biotonne zum Erfolg

Die Prognosen sagen voraus, dass die Einwohner des Landkreises Harburg künftig bis zu 30 Kilogramm im Jahr weniger Restmüll produzieren. Gegenwärtig liegen die Mengen an Haus- und Sperrmüll noch bei fast 200 Kilogramm und damit im bundesweiten Vergleich etwa 12 Kilogramm über dem Durchschnitt. Eine nachhaltige Senkung soll durch die flächendeckende Einführung der braunen Tonnen geschehen, die ab 2019 Pflicht wird. Dieses Modell gibt es bislang noch nicht, so dass sämtliche Bioabfälle aus den Haushalten in der schwarzen Tonne landen. Dennoch kommen im Jahr mehr als 30.000 Tonnen Bioabfälle zusammen, die größtenteils aus Grünschnitt und weiteren Gartenabfällen bestehen. Warum diese Mengen auch ohne Biotonne stark gestiegen sind liegt an neuen Gesetzgebungen innerhalb des Landes Niedersachen. Dort dürfen seit 2015 keine Brenntage mehr abgehalten werden. Zuvor stand es Grund- und Gartenbesitzern zu, den eigenen Grünschnitt im heimischen Garten zu verbrennen; solange dabei keine Nachbarn gestört und Auflagen eingehalten wurden. Seit dem Aus dieser Regelung haben die Bediensteten an den Annahmestellen für Biomüll jede Menge zu tun. Dort wird der Hecken- und Baumschnitt umgehend nach der Abgabe geschreddert und der Kompostierung zugeführt.

Gesamtes Müllaufkommen ist schon jetzt rückläufig

Durch eine gute und zielführende Öffentlichkeitsarbeit ist es dem Landkreis gelungen, seine Bürger zur besseren Mülltrennung zu motivieren. Scheinbar ist durch diese Präventionsleistung auch das Bewusstsein im Umgang mit Abfällen gestiegen. Zwar sind bis zur Einführung der Biotonne weiterhin hohe Werte beim Haus- und Sperrmüll zu erwarten, doch die Gesamtmüllmengen sind in den vergangenen Jahren bereits zurückgegangen. Jährlich sammelt der Landkreis etwa 123.000 Tonnen Haushaltsabfälle ein - allein zwischen den Jahren 2012 und 2015 ist das Pro-Kopf-Aufkommen um 11 Kilogramm zurückgegangen. Ein Indiz dafür, dass sich ebenso das Konsumverhalten hinsichtlich der späteren Müllproduktion geändert hat. Wertstoffe und weitere wiederverwertbare Materialien summieren sich auf rund 40.000 Tonnen im Jahr und damit ist auch hier ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Als zusätzliche Motivation dienen Preissenkungen bei den Müllgebühren, mit denen der Landkreis Harburg Einsparungen an seine Bewohner weitergibt.

Streitigkeiten führen zu erschwerter Abfallabgabe

Der Landkreis Stade betreibt auf Harburger Gebiet eine Recyclingannahmestelle. Durch vertragliche Bedingungen hatten Bewohner aus dem Kreisgebiet das Privileg, Grünschnitt sogar kostenfrei abzugeben. Anhand des jeweiligen Nummernschildes erfolgte die Unterscheidung, bei der Bürger aus dem Landkreis Stade zahlen und Bürger Harburgs umsonst zu den Containern vorfahren durften. Damit soll nun aber Schluss sein und alle privaten Zulieferer erwarten nun Kosten und lange Warteschlangen.

Mühen der Entsorgung in Eigenregie sparen: Container bestellen

Die Entsorgung von Hausrat, Bauschutt und Grünschnitt ist mitunter so aufwendig wie die Arbeiten zuvor - zumindest wenn nur PKW und Anhänger zur Verfügung stehen. Eine Zwischenlagerung der Abfälle sorgt dabei für lästige und sperrige Müllberge. Eine Containerbestellung leistet Abhilfe, denn große Mengen können einfach und bequem zugleich abtransportiert werden. Als Ansprechpartner und Entsorgungsdienstleister steht der regionale Partner gerne zur Verfügung und ist gleich hier erreichbar.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Harburg

Seevetal, Rosengarten, Bendestorf, Harmstorf, Buchholz, Dohren, Drestedt-Valzik, Kakenstorf, Königsmoor,  Riepshof, Tostedt, Wistedt, Handeloh, Heidenau, Otter, Welle, Jesteburg, Asendorf, Hanstedt, Egestorf, Undeloh, Appel, Appelbeck, Drestedt, Hollenstedt, Wenzendorf, Eyendorf, Garlstorf, Gödenstorf, Salzhausen, Tespe, Drage, Winsen, Stelle, Marschacht, Brackel, Marxen, Garstedt, Toppenstedt, Vierhöfen, Wulfsen, Neu Wulmstorf, Halvesbostel, Moisburg, Regesbostel, Heimbuch

Postleitzahlen im Landkreis Harburg

21217, 21218, 21220, 21224, 21227, 21228, 21244, 21255, 21256, 21258, 21259, 21261, 21266, 21271, 21272, 21274, 21279, 21376, 21395, 21423, 21435,21436, 21438, 21439, 21441, 21442, 21444, 21445, 21629, 21646, 21647, 21649, 29640

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