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Volle Mülltonnen im Landkreis Emsland - Verwertungsquote ist leicht gesunken

Rund 320.000 Menschen besiedeln den niedersächsischen Landkreis Emsland. Neben 60 Städten und Gemeinden liegen auch 76 ausgewiesene Naturschutzgebiete auf der 2.882,07 Quadratkilometer großen Kreisfläche. Seit der Gebietszusammenlegung von 1977 sind die Bevölkerungszahlen stark gestiegen. Der Zuwachs beträgt mehr als 80.000 Menschen in den vergangenen 40 Jahren. Diese Entwicklung ist besonders bemerkenswert, da das Emsland weitestgehend durch weite Felder und die Flusslandschaft der Ems geprägt ist. Die ansässige Industrie begünstigt eine gute Wirtschaftslage, so dass die Arbeitslosenquote bei unter drei Prozent liegt. Nachdem sich der Landkreis mit einer zukunftsträchtigen Müllpolitik einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat, schwächelt er mittlerweile bei der Verwertungsquote. Die Probleme hierfür sind vielschichtig und beginnen bereits bei der Entsorgung des Hausmülls.

Hohes Gesamtmüllaufkommen wird zur Herausforderung

Mit dem Bevölkerungswachstum ist das Gesamtmüllaufkommen im Landkreis Emsland gestiegen. Den Zahlen nach zu urteilen ein gewöhnlicher Trend, denn mehr Menschen produzieren mehr Müll. Beim genauen Hinsehen fällt jedoch auf, dass jeder Bewohner mehr Abfälle verursacht als noch vor wenigen Jahren. In Summe sind es 512 Kilogramm, die pro Landkreiseinwohner im Jahr anfallen. Damit liegt Emsland gut 12 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Jüngsten Studien zufolge landet der Landkreis beim Gesamtmüllaufkommen auf Platz 32; und das von 200 deutschen Städten und Kreisen. Lediglich zehn Plätze trennen Emsland vom unrühmlichen Titel als Müllhochburg. Bekommen politische Gremien dieses Problem nicht in den Griff, wird die Müllproduktion weiter zunehmen.

Hoffnungsschimmer Recyclingquote

In der Statistik steht der Landkreis Emsland dennoch ganz gut da; zumindest, wenn es um die Recyclingquote geht. Die aus Rest- und Sperrmüll bestehenden Hausmüllmengen fallen mit einem Anteil von 32 Prozent relativ gering aus. Langfristiges Ziel ist es jedoch, die Zahl der wiederverwertbaren Abfälle auf mehr als 70 Prozent zu erhöhen. Genau hier liegt der Knackpunkt, denn der Restmüll erfährt gegenwärtig eine Art Renaissance, die sich negativ auf die Entsorgung auswirkt. Von 73 ausgezeichneten Hausmüllvermeidern, belegt Emsland gerade noch Rang 71. Mit 167 Kilogramm Hausmüll produziert jeder Landkreiseinwohner zwar 15 Prozent weniger als der Bundesdurchschnitt, doch der Vorsprung schmilzt langsam dahin. Es gibt also jede Menge zu tun und der Ansatz stimmt, damit die Recyclingquote wieder zunimmt

Landkreis geht gegen überfüllte Mülltonnen vor

Was gehört wo hinein? Auskunft darüber geben diverse Informationsbroschüren des Landkreises, doch vielerorts werden die darin formulierten Richtlinien ignoriert. Die Reduzierung des Tonnenvolumens beim Restmüll sollte seinerzeit dazu animieren, weniger Müll zu produzieren und verstärkt auf die Mülltrennung zu achten. Das Modell versprach finanzielle Anreize und wurde zunächst gut angenommen. Die Realität sieht aber mittlerweile ganz anders aus. Die schwarzen Tonnen sind teilweise um das Doppelte gefüllt und alles was nicht hineinpasst, landet anderswo. Was viele nicht wissen, dass eine 40-Liter Tonne nur mit maximal 30 Kilogramm beladen werden darf. Und die Übeltäter sind schnell enttarnt, denn braune und schwarze Tonnen sind mit einem Chipsystem versehen, das Auskunft über den Gebührenzahler gibt. Befinden sich also Störstoffe oder zu viele Abfälle in den Behältern, erfolgt eine schriftliche Abmahnung. Bei weiterer Zuwiderhandlung bleiben die Tonnen ungeleert stehen und es drohen obendrein höhere Entsorgungskosten.

Bauabfälle fachgerecht entsorgen - Container bestellen

Warum die Hausmüllmengen jüngst gestiegen sind, liegt auch am zunehmenden Anteil an Sperrmüll. Haushaltsauflösungen und -entrümpelungen tragen einen erheblichen Teil dazu bei. Einen Zuwachs gibt es ebenfalls bei Bauabfällen. Neubauten und die energetische Aufbesserung des Altbestandes sind hierfür verantwortlich. Anfallende Bau- und Sonderstoffe lassen sich dabei am besten per Container entsorgen. Das gilt auch dann, wenn Gewerke in Eigenregie durchgeführt werden. Bedenkt man die weiten Wege zur nächsten Annahmestation und den damit verbunden logistischen Aufwand, rentiert sich eine Containerbestellung. Der regionale Partner hilft bei Entsorgungsangelegenheiten gerne weiter und stellt den passenden Container zur Verfügung. Den Kontakt gibt es hier.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Emsland

Aschendorf, Papenburg, Dörpen, Heede, Kluse, Lehe, Wippingen, Bockhorst, Breddenberg, Esterwegen, Hilkenbrook, Rhede, Lorup, Rastdorf, Surwold, Börger, Dersum, Walchum, Neubörger, Neulehe, Lünne, Schapen, Spelle, Emsbüren, Salzbergen, Meppen, Haren, Haselünne, Geeste, Hüven, Sögel, Spahnharrenstätte, Werpeloh, Lahn, Vrees, Werlte, Fresenburg, Lathen, Renkenberge, Sustrum, Twist, Dohren, Herzlake, Lähden, Groß Berßen, Klein Berßen, Stavern, Niederlangen, Oberlangen, Lingen, Andervenne, Beesten, Freren, Messingen, Thuine, Gersten, Handrup, Langen, Lengerich, Wettrup, Bawinkel

Postleitzahlen im Landkreis Emsland

26871, 26892, 26897, 26899, 26901, 26903, 26904, 26906, 26907, 26909, 48480, 48488, 48499, 49716, 49733, 49740, 49744, 49751, 49757, 49762, 49767, 49770, 49774, 49777, 49779, 49808, 49809, 49811, 49832, 49838, 49844

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