Landkreis Vulkaneifel (vormals Daun): Unter neuem Namen sollen Müllmengen sinken
Mit einer Fläche von 911,02 Quadratkilometern und einer Einwohnerzahl von knapp 61.000 ist der Landkreis Vulkaneifel die kleinste Gebietskörperschaft in Rheinland-Pfalz. Unter den kleinsten deutschen Landkreisen nimmt die Vulkaneifel den vierten Rang ein. In seiner heutigen Form existiert der Kreis seit 1970 und trug bis einschließlich 2006 den Namen Landkreis Daun. Zum ersten Januar 2007 wurde er in den Landkreis Vulkaneifel umbenannt, was insbesondere dem Image als Tourismusregion zugutekommen soll. Die Verbandsgemeinde Daun fungiert weiterhin als Verwaltungssitz und ist zugleich die größte Kommune in der Region. Ebenfalls wird das seit 1956 existierende Kfz-Kennzeichen DAU wie gehabt ausgegeben. Inmitten der durch Vulkanismus und Mineralquellen geprägten Landschaft arbeiten politische Akteure akribisch an einem neuen Abfallkonzept, da an den kreisangehörigen Haushalten jede Menge Müll zusammenkommt.
Hoher Hausmüllanteil lässt Gebühren steigen
Mit einer jährlichen Müllproduktion von rund 36.000 Tonnen kann ein Landkreis eigentlich gut leben. Doch angesichts der geringen Bevölkerungsdichte dürften die Verantwortlichen im Landkreis Vulkaneifel wenig erfreut sein. Fast die Hälfte von dieser Summe fällt auf die Chargen des Sperr- und Restmülls, wobei letzterer anteilig überwiegt. Jeder Einwohner steuert im Jahr knapp 250 Kilogramm dazu bei und damit liegt man gleichauf mit den Städten Berlin und Essen. Erwähnenswert sind diese Vergleichswerte, da in ländlichen Räumen normalerweise weniger Müll anfällt und die Menschen hier besonders viel Wert auf die Abfalltrennung legen. Insgesamt sind es Pro-Kopf sogar 600 Kilogramm, die ein Haushaltsbewohner zum gesamten Müllaufkommen im Landkreis Vulkaneifel beisteuert. Selbst im rheinland-pfälzischen Landesvergleich liegt die Gebietskörperschaft bei der Müllproduktion auf den vordersten Plätzen. Mit etwas Glück konnte man der jüngsten bundesweiten Abfallstatistik entgehen. Aufgrund der überschaubaren Größe fand der Landkreis darin keine Berücksichtigung. Würde er jedoch dort auftauchen, läge er auf dem zehnten Rang und ließe knapp 200 Städte und Kreise hinter sich. Besonders der hohe Restmüllanteil ist für steigende Entsorgungsgebühren verantwortlich, denn für die Nachsortierung und der später folgenden Verbrennung oder Deponierung werden immer höhere Kosten verlangt.
Biotonne könnte Restmüllanteil senken
Bislang können die Bürger im Landkreis Vulkaneifel auf ein alt bewährtes System bei der Biomüllentsorgung zurückgreifen. Ihnen ist es freigestellt, ob sie Küchenabfälle und Gartenschnitt kostenpflichtig abgeben oder im eigenen Garten kompostieren. Letztere Variante ist die im Kreisgebiet beliebteste Methode, denn sie spart Zeit und Geld. Benötigt wird lediglich ein Nachweis, dass ein entsprechendes Grundstück vorhanden ist und schon kann man sich zusätzliche Kosten sparen. Da die flächendeckende Einführung der braunen Biotonne sehr kostspielig ist, konnte sich das Modell bislang nicht durchsetzen. Mit dem Problem ist der Landkreis aber nicht alleine und auch umliegende Regionen sind auf der Suche nach Alternativen. Fakt ist aber, dass eine Biohaushaltstonne zur Senkung des Restmüllanteils führen würde. Denn insbesondere Küchenabfälle und Gartenschnitt landen zuhauf in der grauen Restmülltonne, anstatt auf Komposthaufen. Bislang ist es der einfachste und für viele auch der günstigste Weg, schnell vergärende Stoffe loszuwerden. Schließlich sorgt ein Komposthaufen mit Essensresten nicht nur für unangenehme Gerüche, sondern zieht auch ungebetene Gäste aus dem Tierreich an. Bis der Landkreis Vulkaneifel eine für alle Bürger verträgliche Lösung gefunden hat, werden wohl noch Jahre vergehen. Bis dahin wird man die Zeit nutzen, um Erfahrungen anderer Kreise auszuwerten. Dort werden beispielsweise Biomüllsäcke getestet, die denen des Wertstoffsystems ähneln.
Für größere Abfallmengen lohnt sich ein Container
Um größere Abfallmengen ohne Umwege zu entsorgen, können Bürger im Landkreis Vulkaneifel einen oder gleich mehrere Container bestellen. Diese liefert der regionale Partner bis vor die Haustür und kümmert sich darüber hinaus um den weiteren Entsorgungsweg. Lohnenswert ist die Containerbestellung vor allem dann, wenn man sich bei bevorstehenden Umbau-, Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten mit der Nachbarschaft abspricht. Den Kontakt zum Dienstleistungsunternehmen gibt es hier.
Entsorgungsgebiete im Landkreis Daun
Städte und Orte im Landkreis Daun
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Postleitzahlen im Landkreis Daun
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