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Es gelten die jeweils gültigen Allgemeinen Leistungsbedingungen der Abfallentsorgung „ALB-A“.

Landkreis Dahme-Spreewald produziert deutlich weniger Müll als noch in den 1990er Jahren

Die Gebietszusammenschließung zum Landkreis Dahme-Spreewald geht auf das Jahr 1993 zurück. Lebten seinerzeit noch etwa 142.000 Menschen im 2.274,48 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet, sind es heutzutage rund 20.000 Einwohner mehr. Die Entwicklungen hängen eng mit dem Wachstum der Metropolregion Berlin/Brandenburg zusammen. Durch die gute Schienennetzanbindung wird der Landkreis Dahme-Spreewald für viele Pendler zu einem beliebten Wohnraum außerhalb des Zentrums. Mitsamt seinen 77 ausgewiesenen Naturschutzgebieten ist der Landkreis zudem ein beliebtes Ausflugsziel in der Region und zieht dank seiner Vielfalt an Gewässern begeisterte Wassersportler an. In den vergangenen 20 Jahren sind im Einzugsgebiet zwei extreme Tendenzen zu verzeichnen: Zum einen haben die Grundstückspreise gigantische Höhen erreicht und zum anderen ist das Restmüllaufkommen pro Kopf um stolze 50 Prozent zurückgegangen.

Große Wegwerfwelle begann nach der Gebietsreform

Die 1990er Jahre brachten für den Landkreis Dahme-Spreewald sämtliche Neuerungen. Noch heute versprühen vielerorts die kopfsteingepflasterten Straßenzüge den Charme der "Goldenen Zwanziger". Der damalige Wohlstand lässt sich in der Architektur der Häuser erkennen, die während der Teilung Deutschlands in einen Dornröschenschlaf fielen. Nach der Wende kehrte der Aufschwung zurück, der sich insbesondere in der Müllstatistik ablesen lässt. Die Hausmüllmengen beliefen sich zwischen 1993 und 1999 auf durchschnittlich 180 Kilogramm pro Einwohner. Mitte des Jahrzehnts verzeichneten die Abfallbetriebe ein Allzeithoch bei der Sperrmüllentsorgung. Der Spirit des "Wind of Change" erreichte auch die Haushalte, in denen das Mobiliar aus DDR-Zeiten in großen Massen entsorgt wurde. Mit Einführung des Tonnensystems für Restmüll, Wertstoffe und Bioabfälle relativierten sich die Hausmüllmengen mit der Zeit auf ein ausgeglichenes Niveau.

Teure Müllverwertungsanlage rentiert sich

2006 nahm im Landkreis Dahme-Spreewald eine hochmoderne Restmüllbehandlungsanlage ihren Betrieb auf. Die fast 50.000.000 Euro teure Anlage konnte bereits im ersten Jahr 45.000 Tonnen Müll verarbeiten, aus denen 21.500 Tonnen Ersatzbrennstoffe gewonnen wurden. Die Gesamtkapazitäten liegen bei 135.000 Tonnen im Jahr, für deren Auslastung Haus- und Gewerbeabfälle aus dem Landkreis Dahme-Spreewald sowie den umliegenden Regionen angeliefert werden. In der Anlage selbst durchläuft der Müll eine biologische Trocknung, bevor eine Zerkleinerung des Abfalls stattfindet. Auf diesem Wege werden jährlich mehr als 1200 Tonnen Edel- und Eisenmetalle herausgefiltert, deren Weiterverkauf die Gewinnspanne erhöht. Aus den verarbeiteten Stoffen gewinnt der Betrieb 53 Prozent Brennstoff, 12 Prozent Mineralien und fünf Prozent Metall. Die Brennstoffe kommen im Anschluss der Energiegewinnung zugute, ebenso profitiert die Industrie von günstigen Pellets. Wöchentlich verlassen etwa 50 LKW-Ladungen die Müllverwertungsanlage. Bei der Verarbeitung entsteht keine zusätzliche Geruchsbelästigung, da die Anlage mit einer Unterdrucktechnologie ausgestattet ist.

Illegale Müllentsorgungen bereiten Landkreis große Sorgen

In seiner Ausdehnung umfasst der Landkreis den Naturpark Dahme-Heideseen, den Naturpark Niederlausitzer Landrücken und das Biosphärenreservat Spreewald. Ebenso gibt es innerhalb der 37 Städte und Gemeinden große Wasserschutzgebiete zugunsten der Trinkwassergewinnung. Illegale Müllentsorgungen bereiten der Kreisverwaltung daher besonders große Sorgen. Vor allem an LKW-Routen Richtung Polen kommt es vermehrt zu Abladungen von Bauschutt und Sperrmüll sowie Verpackungsmaterialien, die während der Fahrt aus dem Fenster geworfen werden. Im Schnitt sind es etwa 3,2 Kilogramm illegalen Mülls, die rein rechnerisch auf jeden Einwohner entfallen. Diese sind zwar größtenteils nicht dafür verantwortlich, doch die Entsorgungskosten bleiben an ihnen hängen. Daher setzt der Landkreis Dahme-Spreewald zunehmend auf die Mitarbeit der Bevölkerung, um solche Straftaten aufzudecken.

Mehr Sperrmüll und Bauschutt im Einzugsgebiet - Containerbestellung lohnt sich

Derzeit erfährt der Altbestand an Häusern eine regelrechte Sanierungswelle, durch die wieder mehr Bauschutt und Sperrmüll anfällt. Auch in den kommenden Jahren ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen und bei der Planung von Umbau,- Sanierungs-, und Umgestaltungsarbeiten sollte nach Möglichkeit auch eine Containerbestellung mit einbezogen werden. Dadurch lassen sich größere Abfallmengen in einem Zug entsorgen. Der regionale Partner hat die passende Containerlösung parat und ist gleich hier zu erreichen.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Dahme-Spreewald

Schönefeld, Königs Wusterhausen, Eichwalde, Schulzendorf, Zeuthen, Bestensee, Wildau ,Groß Köris, Märkisch Buchholz, Münchehofe, Mittenwalde, Heidesee, Egsdorf, Neuendorf , Schwerin, Teupitz, Tornow, Halbe, Jamlitz, Lieberose, Lübben, Schlepzig, Schönwald, Unterspreewald, Bersteland, Krausnick-Groß Wasserburg, Rietzneuendorf-Staakow, Neu Zauche, Straupitz, Spreewaldheide, Alt Zauche-Wußwerk, Byhleguhre-Byhlen, Märkische Heide, Schwielochsee, Luckau, Heideblick, Drahnsdorf, Golßen, Kasel-Golzig, Steinreich

Ortsteilnamen

Alt Zauche, Altgolßen, Alt-Schadow, Barold, Beesdau, Behlow, Bergen, Biebersdorf, Bindow, Birkenhainchen, Birkholz, Blasdorf, Blossin, Bornsdorf, Brand, Briesen, Briesensee, Brusendorf, Butzen, Byhleguhre, Byhlen, Cahnsdorf, Caminchen, Caule, Damm, Damme, Damsdorf, Dannenreich, Deutsch Wusterhausen, Diepensee, Doberburg, Dolgenbrodt, Dollgen, Duben, Dürrenhofe, Falkenberg, Falkenhain, Frankendorf, Freesdorf, Freidorf, Freiimfelde, Freiwalde, Friedersdorf, Friedrichshof, Fürstlich Drehna, Gallun, Gander, Garrenchen, Gehren, Gersdorf, Gießmannsdorf, Glienig, Glietz, Görlsdorf, Goschen, Goßmar, Goyatz, Gräbendorf, Gröditsch, Groß Leine, Groß Leuthen, Groß Liebitz, Groß Wasserburg, Großziethen, Gussow, Hartmannsdorf, Hermsdorf, Hohenbrück, Hohendorf, Hollbrunn, Jessern, Jetsch, Kablow, Karche, Karlshof, Kiekebusch, Kienberg, Klein Köris, Klein Leine, Klein Leuthen, Kleinziethen, Kolberg, Köthen, Krausnick, Kreblitz, Krossen, Krugau, Krummensee, Kümmritz, Kuschkow, Laasow, Lamsfeld, Landwehr, Langengrassau, Leeskow, Leibchel, Leibsch, Löpten, Lubolz, Luckau, Mahlsdorf, Miersdorfer Werder, Mochow, Motzen, Münchhofe, Neu Lübbenau, Neu Schadow, Neubrück, Neue Mühle, Neuendorf am See, Niederlehme, Niewitz, Oderin, Paserin, Pätz, Pelkwitz, Pitschen-Pickel, Plattkow, Pretschen, Prieros, Prierow, Radensdorf, Ragow, Reichwalde, Ressen, Riedebeck, Rietzneuendorf, Rotberg, Rüdingsdorf, Sacrow, Sagritz, Schäcksdorf, Schenkendorf, Schiebsdorf, Schlabendorf, Schollen, Schöneiche, Schönwalde, Schuhlen-Wiese, Selchow, Sellendorf, Senzig, Siegadel, Speichrow, Staakmühle, Staakow, Streganz, Telz, Terpt, Teurow, Töpchin, Trebitz, Treppendorf, Uckro, Ullersdorf, Walddrehna, Waldow, Waltersdorf, Waßmannsdorf, Weinberg, Weißack, Wernsdorf, Wierigsdorf, Willmersdorf-Stöbritz, Wittmannsdorf, Wolzig, Wußwerk, Wüstermarke, Zaacko, Zauche, Zaue, Zeesen, Zernsdorf, Zieckau, Zöllmersdorf,Zützen

Postleitzahlen im Landkreis Dahme-Spreewald

12529, 15711, 15712, 15713, 15732, 15738, 15741, 15745, 15746, 15748, 15749, 15754, 15755, 15757, 15868, 15907, 15910, 15913, 15926, 15938

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Informationen

Abfallcontainer für Dahme-Spreewald bestellen

Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Dahme-Spreewald verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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