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Landkreis Cham zieht beim Recycling die Zügel an

Der an der Grenze zu Tschechien gelegene Kreis Cham ist Teil der Planungsregion Regensburg und umfasst eine Fläche von 1.520,17 Quadratkilometern. In den 39 kreisangehörigen Städten und Gemeinden leben derzeit etwas mehr als 126.000 Einwohner. Der Landkreis Cham spielt insbesondere für die länderübergreifende Zusammenarbeit eine wichtige Rolle und profitiert dabei durch ein EU-Förderprogramm. Seit Umsetzung der Kreisgebietsreform von 1972 wuchs die Bevölkerung bis 2003 um sechs Prozent. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang befinden sich die Zahlen nun wieder im Aufwind, was vor allem an den guten Konjunkturaussichten liegt. Rund 9.000 Unternehmen sorgen für ein stabiles Lohnniveau und beschäftigen die Menschen in nahezu allen Wirtschaftssektoren. Experten erwarten für die kommenden Jahre ein Beschäftigungsplus, das mit einem weiteren Bevölkerungswachstum verbunden ist. Mit diesem steigen auch die Herausforderungen bei der Abfallentsorgung, die verstärkt unter Beobachtung steht.

Abfalldetektive spüren Störstoffe in Hausmülltonnen auf

Bereits seit den 1990er Jahren existiert im Landkreis Cham das Trennsystem für Abfälle. Nach dem Wertstoff- und Verpackungsmüll sowie der separaten Abgabe von Altpapier und Glas, ist in den letzten Jahren die Haushaltstonne für Bioabfälle eingeführt worden. Nach anfänglichen Erfolgen verzeichnet der Landkreis aber mittlerweile einen drastisch gestiegenen Anteil an Störstoffen. Davon ist aber nicht nur die Biotonne betroffen, sondern auch die anderen Behälter. Der jüngste Anstieg der Restmüllmengen liefert ein weiteres Indiz dafür, dass nach wie vor zu viele organische Stoffe in der Müllverbrennung landen. Und diese wird immer teurer, so dass der Landkreis zum Handeln aufgefordert ist. Während im Restmüll etwa 40 Prozent Biomüll landet, ist letzterer mit sämtlichen Störstoffen belastet. Neben Plastiktüten gelangen auch Joghurtbecher mit Speiseresten in die braune Tonne und verhindern dadurch eine erfolgreiche Kompostierung. Verunreinigte Chargen müssen zwangsläufig über den Verbrennungsweg abgeführt werden, was die Kosten wiederum steigen lässt. Bisherige Informationskampagnen konnten den Trend nicht stoppen und deshalb hat sich der Landkreis Cham dazu entschieden, regelmäßige Kontrollen durchzuführen. In der Praxis sieht es dann so aus, dass Mülldetektive Tonnen stichprobenartig vor der Abholung kontrollieren und Vermerke schreiben. Die jeweiligen Verursacher werden anschließend aufgefordert, den Müll selber zu sortieren, ehe die Abfuhr erfolgt. Davon betroffen sind auch Tonnen, die über den Rand hinaus befüllt sind. Im Wiederholungsfall drohen Bußgelder; pro Quartal summieren sich Strafen auf eine Höhe von etwa 3.000 Euro. Im Einzelfall haben die Betroffenen mit Strafzahlungen von 25 bis 75 Euro zu rechnen.

Abfallaufkommen liegt im Soll

Die regelmäßigen Kontrollen stoßen innerhalb der Bevölkerung nicht unbedingt auf Verständnis. Häufig fühlen sich die Bürger bei den Informationen rund um die Mülltrennung im Stich gelassen. So zum Beispiel, wenn Pizzakartons über den Papiermüll entsorgt werden. Was aufgrund der Pappverpackung logisch erscheint, ist aber bereits ein Fehlwurf, denn der Müll gehört tatsächlich in den Restabfall. Gleiches gilt für gebrauchte Servietten, Backpapier und Pappteller. Trotz der hohen Auflagen kann der Landkreis Cham aber zufrieden mit dem Abfallaufkommen sein. Jeder Einwohner produziert im Jahr rund 168 Kilogramm Sperr- und Restabfälle. Der Hausmüllanteil ist in der Personenstatistik zuletzt zurückgegangen und liegt damit 14 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Dafür hat der Biomüll von 73 Kilogramm, im Jahr 2010, auf fast 100 Kilogramm pro Bürger zugelegt. Gerade hier hofft der Landkreis Cham auf eine weitere Steigerung, da organische Stoffe als Ersatzbrennstoffe dienen und den Energiewandel vorantreiben.

Bevölkerungswachstum ruft Bauboom hervor - Projekte mit Container realisieren

Zu den Gewinnern des wirtschaftlichen Aufschwungs gehört allen voran die Baubranche. Neben Neubauten stehen zahlreiche Modernisierungsprojekte an, die von privater und gewerblicher Seite durchgeführt werden. Damit kein Müll auf der Baustelle liegen bleibt, bietet sich die Bestellung eines Containers beim regionalen Partner an. Dieser stellt ein passendes Modell für Sperrmüll, Bauschutt oder Grünschnitt bereit und ist gleich hier zu erreichen.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Cham

Rötz, Falkenstein, Holzmühle, Michelsneukirchen, Reichenbach, Rettenbach, Wald, Walderbach, Zell, Cham, Roding, Dürnberg, Enklarn, Furth im Wald, Bad Kötzting, Geigant, Waldmünchen, Neukirchen, Traitsching, Eschlkam, Lam, Tiefenbach, Chamerau, Miltach, Lohberg, Arnschwang, Arrach, Blaibach, Gleißenberg, Grafenwiesen, Watzlsteg, Hohenwarth, Pemfling, Pösing, Rimbach, Runding, Schönthal, Schorndorf, Stamsried, Treffelstein, Waffenbrunn, Weiding, Willmering, Zandt

Postleitzahlen im Landkreis Cham

92444, 93167, 93185, 93189, 93191, 93192, 93194, 93199, 93413, 93426, 93437, 93444, 93449, 93453, 93455, 93458, 93462, 93464, 93466, 93468, 93470, 93473, 93474, 93476, 93477, 93479, 93480, 93482, 93483, 93485, 93486, 93488, 93489, 93491, 93492, 93494, 93495, 93497, 93499

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