Landkreis Augsburg: Müllaufkommen liegt über Landesdurchschnitt

Aus der bayrischen Gebietsreform von 1972 ging der Landkreis Augsburg hervor, der heutzutage rund 245.000 Menschen beheimatet. Damit ist er der drittgrößte Landkreis im Freistaat und umfasst eine Fläche von 1.071,13 Quadratkilometern. Die Fläche teilt sich in 46 Städte und Gemeinden auf. Die Bevölkerungszahlen wachsen. In den vergangenen 30 Jahren gab es einen Anstieg von mehr als 53.000 Menschen. Das wirtschaftliche Zentrum ist die namensgebende und gleichzeitig kreisfreie Stadt Augsburg, die ein bedeutsamer Industriestandort ist. Die Arbeitslosenquote ist mit 2,6 Prozent sehr niedrig und dank der guten Konjunkturaussichten ist mit einem weiteren Wachstum des ländlich geprägten Umlandes zu rechnen. Wo viele Menschen leben, fällt auch viel Müll an. Und hier liegt der Kreis Augsburg im Landesvergleich deutlich über den bayrischen Durchschnittswerten.

Fast 30 Kilogramm mehr Müll als in anderen Landesteilen

Beim Hausmüll liegt das Pro-Kopf-Aufkommen im flächenmäßig größten Bundesland bei 146 Kilogramm. Inbegriffen ist hierbei der Posten des Restmülls; Sperrabfälle werden in der Landesstatistik separat aufgeführt. Auf jeden Landkreisbewohner gerechnet kommen jährlich Restmüllmengen in Höhe von gut 173 Kilogramm. Damit liegt der Landkreis Augsburg deutlich über dem Durchschnitt. Wird nun auch noch der Sperrmüll hinzugezogen, steigt das Hausmüllaufkommen auf satte 186 Kilogramm je Einwohner. Mit circa 40 Prozent ist der Anteil an nichtwiederverwertbaren Stoffen noch relativ hoch. Ziel ist es aber, den Anteil langfristig auf unter 30 Prozent zu bringen. Dieses Unterfangen wird aber nur gelingen, wenn der Müll präziser getrennt wird. Mit der flächendeckenden Einführung der braunen Biotonne ist bereits ein wichtiger Schritt unternommen worden, um die Masse des sogenannten Verbrennungsmülls zu reduzieren. Ähnlich wie in anderen Regionen, gibt es aber auch ein großes Problem beim Biomüll. Allerdings bezieht sich dieses mehr auf die Tonnen, als auf den Biomüll selbst.

Kurios: Braune Tonnen gehen reihenweise kaputt

Dass eine Tonne einen begrenzten Lebenszyklus hat, dürfte selbstverständlich sein - und so ist es wenig verwunderlich, dass die Modelle nach einigen Jahren ersetzt werden. Ganz anders sieht es jedoch im Landkreis Augsburg aus. Hier gehen reihenweise Biotonnen kaputt und das im Grunde genommen immer um die gleiche Zeit. Genauer gesagt dreht sich der Zeitraum um das Ende der Gartensaison. Im Herbst werden die Behälter fleißig mit Fallobst, Laub und Ästen gefüllt und das führt nicht selten zur Überladung. Ein 240 Liter fassendes Modell ist auf ein Füllgewicht von maximal 110 Kilogramm ausgelegt. Viele Gartenbesitzer neigen in dieser Jahreszeit dazu, die Tonnen vollkommen auszulasten, um sich die weiten Wege zur nächsten Annahmestelle zu sparen. Bislang wurden defekte Tonnen durch den Landkreis ausgetauscht, was angesichts der hohen Fallzahlen jedoch das Budget gesprengt hat. Um die Bürger nicht mit Mehrkosten zu belasten, sollen sich diese künftig selber um die Reparatur kümmern. Was zunächst nach einem Aprilscherz klingt, ist tatsächlich Realität. Für die Instandsetzung von Rädern und Deckeln sowie zur Stabilisierung der Gehäuse, gibt der Landkreis Augsburg Anleitungen heraus. Die pfiffige Idee kommt indes gut an und verlängert für manche Tonne die Verweildauer. Erst wenn Materialschäden eine Leerung unmöglich machen, wird das entsprechende Modell ausgewechselt - und dafür müssen dann die Kunden zahlen.

Grünschnitt und Bauabfälle via Container entsorgen

Schließen sich Gartenbesitzer zusammen, ist eine Containerbestellung oftmals der günstigste Entsorgungsweg. Zum einen steht ein großes Füllvolumen zur Verfügung und zum anderen verträgt ein Container deutlich mehr Gewicht als eine Reihe Biotonnen. Gleiches gilt auch für Bau- und Entrümpelungsabfälle. Wer sich die weiten Wege zur Annahmestelle sparen möchte, kann sich die Arbeit deutlich erleichtern. Mit einer Containerbestellung liegen keine Abfallberge mehr im Wege herum und auch das Auto bleibt sauber. Bei Entsorgungsangelegenheiten steht der regionale Partner beratend zur Seite und liefert den passenden Container zur Wunschadresse. Den Kontakt gibt es hier.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Augsburg

Königsbrunn, Neusäß, Gersthofen, Stadtbergen, Bobingen, Meitingen, Diedorf, Dinkelscherben, Zusmarshausen, Altenmünster, Gablingen, Peterhof, Gessertshausen, Langweid, Heretsried, Welden, Adelsried, Aystetten, Biberbach, Bonstetten, Emersacker, Horgau, Kutzenhausen, Kleinaitingen, Oberottmarshausen, Ustersbach, Wehringen, Thierhaupten, Ehingen, Ellgau, Allmannshofen, Nordendorf, Kühlenthal, Westendorf, Schwabmünchen, Graben, Klosterlechfeld, Untermeitingen, Großaitingen, Fischach, Langerringen, Hiltenfingen, Langenneufnach, Mickhausen, Mittelneufnach, Scherstetten, Walkertshofen

Postleitzahlen im Landkreis Augsburg

86343, 86356, 86368, 86391, 86399, 86405, 86420, 86424, 86441, 86450, 86456, 86459, 86462, 86465, 86477, 86482, 86485, 86486, 86494, 86497, 86500, 86507, 86514, 86517, 86672, 86678, 86679, 86695, 86707, 86830, 86836, 86845, 86850, 86853, 86856, 86863, 86866, 86868, 86872, 86877

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