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Landkreis Altötting lässt sich beim Biomüll nicht in die Pflicht nehmen

In seiner heutigen Form existiert der Landkreis Altötting seit der letzten Gebietsreform von 1972. Bereits im 19. Jahrhundert wurde die Region Oberbayern zugeordnet und grenzt in südöstlicher Lage an Österreich. 24 Städte und Gemeinden liegen im Landkreis Altötting, der eine Fläche von 569,35 Quadratkilometern umfasst. Gegenwärtig leben knapp 110.000 Einwohner im Einzugsgebiet; das sind etwa 16.000 mehr, als noch 1987. Nach einem kurzweiligen Rückgang stiegen die Zahlen nach 2010 wieder leicht an und Wirtschaftsprognosen sagen dem Landkreis ein ausgeglichenes Chancen-Risiko-Verhältnis für die Zukunft voraus. Besonders stark ist die Chemieindustrie vertreten, die zum Teil international agiert. Einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte 2005 die kreisangehörige Gemeinde Marktl, wo Geburtsort von Papst Benedikt XVI. liegt. Jüngste Aufmerksamkeit erweckte der Landkreis Altötting aber durch seine Abfallpolitik, die sich vehement gegen die flächendeckende Einführung der braunen Biotonne stellt.

Rebellion gegen die Biotonne

Bundesweit gelten seit 2015 strengere Regeln im Umgang mit organischen Abfällen. Durch eine konsequente Mülltrennung soll einerseits der Restmüllanteil gesenkt und andererseits der Biomüllanteil gesteigert werde. Gerade im Hinblick auf den Energiewandel wird Biomüll immer wertvoller. Aus den Vergärungsprozessen lassen sich Gase entziehen, die als Ersatzbrennstoffe dienen und für die Erzeugung von Strom und Wärme genutzt werden. Zudem eignet sich der Kompost als Dünger und Humus. Begehrt sind insbesondere Küchenabfälle und Gartenkleinschnitt, die an den Haushalten zusammenkommen. In vielen bayerischen Städten und Landkreisen hat sich das Trennsystem für Biomüll bereits bewährt; wenn auch mit großen Streitigkeiten um die Finanzierung. Von den fast 2.000.000 Tonnen Bioabfällen stammten 2016 über 700.000 Tonnen aus den Haushaltsbiotonnen. Für die kommenden Jahre erwartet der Freistaat eine weitere Steigerung, der mit rücklaufenden Restmüllmengen verbunden ist. Anders sieht es jedoch im Landkreis Altötting aus: Hier wehrt man sich weiterhin gegen die Einführung einer braunen Tonne und schreibt als Alternative die Kompostierung im eigenen Garten aus. Allerdings ist dieser Protest nicht gegen die Trennung an sich gerichtet, sondern vielmehr an den ökologischen Nutzenfaktor.

Landkreis Altötting verweist auf nachhaltige Verwertung von Bioabfällen

Da ein neues Trennsystem deutlich höhere Kosten verursachen würde, beruft sich der Landkreis Altötting auf Studien, die den Sinn der braunen Tonne infrage stellen. Demnach erzielt der Landkreis, auch ohne die separate Abgabemöglichkeit, bei den organischen Stoffen eine Verwertungsquote 85 Prozent. Je Einwohner und Jahr würden lediglich acht Kilogramm Biomüll über den Restabfall entsorgt und der Aufwand für eine zusätzliche Tonne stehe daher in keiner Relation; so die Argumentation des Landkreises. Hier lässt man es sogar auf einen Rechtsstreit ankommen, sollten weitere Aufforderungen zur Einführung der braunen Tonne kommen.

Altlasten kommen dem Landkreis teuer zu stehen

Mit einer Pro-Kopf-Produktion zwischen 400 und 450 Kilogramm Müll im Jahr, kann der Landkreis Altötting gute Werte ausweisen. Größere Probleme kommen jedoch immer wieder mit Altlasten zum Vorschein. So etwa durch die Belastung des Grundwassers, das schon vor Jahrzehnten durch die Chemiekonzerne hervorgerufen wurde. Ähnlich sieht es bei längst geschlossenen Mülldeponien aus, die hin und wieder bei Bauarbeiten auftauchen. Über die Gefahren solcher Stoffe im Boden herrschte in den Nachkriegsjahren noch Unwissenheit, die dem Landkreis aber nun teuer zu stehen kommt.

Bauschutt und Sonderstoffe fachgerecht per Container entsorgen

Heutzutage gelten für die Entsorgung belasteter Materialien strenge Richtlinien. So etwa bei der Abgabe von Wärmeverbundsystemen, Bauschutt, Holz, Bodenaushub und Sperrmüll. Bei Arbeiten an Haus und Garten summieren sich die Mengen und bilden teils große Abfallberge. Um diese schnellstmöglich loszuwerden, bietet sich die Bestellung eines Containers an. Der regionale Partner nimmt eine Anfrage gerne entgegen und stellt ein geeignetes Modell bereit. Darüber hinaus kümmert er sich um die Abfuhr sowie die fachgerechte Entsorgung des Mülls. Den Kontakt gibt es gleich hier.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Altötting

Burghausen, Altötting, Holzhauser Eck, Burgkirchen, Töging, Garching, Neuötting, Haiming, Marktl, Stammham, Winhöring, Emmerting, Feichten, Halsbach, Kastl, Kirchweidach, Tyrlaching, Mehring, Erlbach, Perach, Pleiskirchen, Reischach, Teising, Tüßling, Unterneukirchen

Postleitzahlen im Landkreis Altötting

84489, 84503, 84508, 84513, 84518, 84524, 84533, 84543, 84547, 84550, 84553, 84556, 84558, 84561, 84567, 84568, 84571, 84576, 84577, 84579

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