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Potsdam-Mittelmark: Innovatives Müllkonzept wird schnell umgesetzt

Am Rande des Ballungsgebietes Berlin-Brandenburg liegt der Landkreis Potsdam-Mittelmark. Er umschließt 38 Gemeinden auf einer Fläche von 2.591,97 Quadratkilometern. Davon sind 42 Prozent Waldflächen und 50 Prozent unterliegen einer landwirtschaftlichen Nutzung. Flüsse wie etwa die Havel mit ihren zahlreichen Zuläufen, Bächen und angebundenen Seen durchziehen das Kreisgebiet. Zudem sind rund 45 Prozent des gesamten Kreisgebietes ausgewiesene Landschaftsschutzgebiete. Industrie gibt es hier kaum und die regionale Wirtschaft ist vorrangig von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt. Auch wenn es in Potsdam-Mittelmark dem Anschein nach sehr ländlich zugeht, wachsen die Bevölkerungszahlen kontinuierlich. Gegenwärtig leben mehr als 210.000 Menschen im Landkreis und diese produzieren zusammengerechnet auch immer mehr Müll. Ein innovatives Müllkonzept soll diesen Entwicklungen nun gerecht werden.

Größere Mülltonnen für alle Haushalte

Angesichts immer größerer Abfallzahlen hat der Landkreis jüngst eine richtungsweisende Entscheidung für die Hausmüllentsorgung getroffen. Seit der Kreisgebietsreform von 1993 haben sich verhältnismäßig kleine Restmülltonnen etabliert. Das Standardmodell hat ein Fassungsvermögen von gerade einmal 40 Litern. Mit Einführung der Mindestleerungsgrenze von 120 Kilogramm pro Einwohner haben diese Tonnen bis spätestens 2018 ausgedient, denn ab da werden sie nicht mehr geleert. Entsprechend ist das Mindestvolumen für eine Restmülltonne auf 60 Liter gestiegen. Kritiker sehen in der Entwicklung gleichwohl einen entschiedenen Schritt gegen nachhaltige Pläne zur Abfallvermeidung. Die Kreispolitik hält aber dagegen und verweist auf die steigenden Abfallmengen in den Haushalten der gesamten Bundesrepublik. Die Anpassung der Tonnengrößen liegt dabei noch deutlich unter dem Durchschnittswert von dem, was eigentlich benötigt würde. Das jährliche Müllaufkommen liegt im Kreis Potsdam-Mittelmark bei 540 Kilogramm pro Kopf. Mit dem neuen Konzept erhofft sich der Kreis eine Entlastung der öffentlichen Mülltonnen. So ist in den vergangenen Jahren eine starke Zunahme an Hausmülleinführungen festgestellt worden. Ebenfalls ist die Zahl wilder Müllkippen dramatisch angestiegen und wird nicht nur für die Umwelt zu einem großen Problem. Auch die Steuerzahler müssen für die Müllentsorgung tiefer in die Tasche greifen, denn sie kommen am Ende für die Beseitigung illegaler Abladungen auf.

Vermeintliche Müllvermeider müssen nun auch zahlen

Die Mindestleerungsgrenze war nach Ansicht der Kreisverwaltung längst überfällig. An sämtlichen Haushalten konnte so etwa nachgewiesen werden, dass Mülltonnen gar nicht erst zur Leerung hinausgestellt worden sind. In diesem Fall spricht man von sogenannten "Nullleerern", die bislang kaum Müllgebühren zahlen mussten. Solch eine extreme Müllvermeidung ist angesichts des steigenden Abfallvolumens jedoch kaum vorstellbar. Detaillierte Jahresbilanzen offenbarten aber noch einen ganz anderen Trend: Nach der Auswertung konnte nachgewiesen werden, dass nicht nur öffentliche Mülltonnen einer Mehrbelastung ausgesetzt waren, sondern auch die Abfallberge in Gewerbebetrieben erheblich gewachsen sind. Illegale Müllabladungen summierten sich zudem im Jahr auf mehr als 720 Tonnen, deren Zusammensetzung eine Mischung aus Haus- und Sperrmüll waren. Die Pflicht zu größeren Mülltonnen und festen Müllgebühren hat bereits erste positive Wirkungen erzielt.

Recycling wird gut angenommen

Mit gezielten Kampagnen hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark in den vergangenen Jahren auf die Wichtigkeit der richtigen Hausmülltrennung hingewiesen. Mit Einführung der Biotonne und Wertstofftonnen sowie -säcken haben sich die Recyclingquoten auf einen Spitzenwert verbessert. Den Einwohnern im Landkreis stehen zum einen größere Abfallbehälter zur Verfügung und zum anderen achten sie auch verstärkt auf die Abfalltrennung. Auf den kreisangehörigen Recyclinghöfen können zudem kleinere Mengen an Sperrmüll, Hausrat, Bauschutt usw. kostengünstig abgegeben werden. Dabei kontrollieren die Betreiber auch die Ausweisdokumente jedes Anlieferanten, was mitunter zu langen Wartezeiten führt.

Einfach und bequem Müll entsorgen: Containerbestellung lohnt sich schnell

Bei Umbau- und Sanierungsarbeiten kommen meist große Abfallmengen zusammen. Schon eine Haushaltsauflösung verursacht mehrere Kubikmeter Müll. Bevor diese Massen nun mühsam in Verbindung mit zahlreichen Autofahrten beseitigt werden, sollte man gleich besser einen Container bestellen. Dies schont Zeit und Nerven und meist auch Kosten. Der regionale Partner hat das passende Angebot und kann gleich hier kontaktiert werden.

Entsorgungsgebiete im Landkreis Potsdam-Mittelmark

Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Werder, Beelitz, Schwielowsee, Groß Kreutz, Michendorf, Seddiner See, Nuthetal, Golzow, Päwesin, Roskow, Wenzlow, Wollin, Beetzsee, Beetzseeheide, Bensdorf, Rosenau, Wusterwitz, Gräben, Ziesar, Buckautal, Kloster Lehnin, Havelsee, Bad Belzig, Dahnsdorf, Kranepuhl, Locktow, Mörz, Ziezow, Borkheide, Borkwalde, Brück, Linthe, Nichel, Niederwerbig, Schlalach, Planebruch, Buchholz, Garrey, Grabow, Groß Marzehns, Haseloff, Hohenwerbig, Klein Marzehns, Lühnsdorf, Neuendorf, Niemegk, Raben, Rädigke, Zixdorf, Wiesenburg, Görzke, Treuenbrietzen

Postleitzahlen im Landkreis Potsdam-Mittelmark

14513, 14532, 14542, 14547, 14548, 14550, 14552, 14554, 14558, 14778, 14789, 14793, 14797, 14798, 14806, 14822, 14823, 14827, 14828, 14929

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Infos zu Abfällen, die Ihr Containerdienst in Potsdam-Mittelmark entsorgt.

Informationen

Abfallcontainer für Potsdam-Mittelmark bestellen

Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Potsdam-Mittelmark verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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