Weg vom Schmuddel-Image: Stadt Duisburg sagt Umweltsündern den Kampf an

Als 1981 der erste Schimanski-Tatort über die Bildschirme flackerte, waren viele Duisburger empört. Ihre Stadt wurde dort als kriminelles Milieu abgetan, das zudem auch noch im Müll zu versinken schien. Die rauchenden Schlote der Stahlwerke bildeten für die Filmemacher eine ideale Kulisse, um das schmuddelige Ruhrpott-Image in einer durchaus überzogenen Darstellung zu vermitteln. Die Realität sieht dabei jedoch ganz anders aus, denn Duisburg gehört mit einem Grünflächenanteil von mehr als 45 Prozent zu Deutschlands grünsten Städten. Dazu passt auch die Lage im Mündungsbereich von Ruhr und Rhein. Mit harten Sanktionen geht Duisburg mittlerweile gegen Umweltsünder vor, die in den vergangenen Jahren für viel Unmut im Stadtgebiet gesorgt haben.

Hohe Geldstrafen für illegale Müllentsorgungen

Es hat sich schon fast zum Trend entwickelt, dass ausgediente Möbelstücke und überfüllte Müllsäcke in öffentlichen Grünanlagen abgestellt werden. Jährlich kommen allein in Duisburg Abfallmengen von 650 Tonnen zusammen, die nicht ordnungsgemäß auf den Recyclinghöfen, in Mülltonnen und Containern gelandet sind. Ein hoher Wert für eine Stadt mit einer Fläche von rund 230 Quadratkilometern. Bei der Ermittlung der Täter schien das Ordnungsamt lange machtlos zu sein, doch Hoffnung gibt ein neuer Bußgeldkatalog. Demnach erwarten Umweltsünder Strafen von 1500 Euro bis hin zu 50.000 Euro. Damit sollen potentielle Täter abgeschreckt und die jährlichen Entsorgungsmehrkosten von 400.000 Euro gedeckt werden.

Schon ein Zigarettenstummel kostet mindestens 25 Euro

Der Bußgeldkatalog sieht auch bei kleineren Umweltsünden harte Strafen vor. Bereits für eine weggeworfene Zigarette auf dem Bürgersteig steht ein Bußgeld von mindestens 25 Euro an. Deutlich höher ist die Strafe dafür in Parks, Wäldern und Grünanlagen. Polizei und Ordnungsamt sind dazu angehalten, jeden gesichteten Verstoß direkt zu ahnden. Gleiches gilt auch für das Wegwerfen von Essensresten im öffentlichen Raum. Als Argumentationsgrundlage dient der Stadt ein weit ausgebautes Entsorgungssystem, in das kräftig investiert wurde. So stehen in stark frequentierten Bereichen ausreichend öffentliche Mülltonnen zur Verfügung.

Müllvermeidung im Fokus


In Nordrhein-Westfalen liegt Duisburg an der Spitze des Müllaufkommens. Die Einwohner kommen jährlich auf 511 Kilogramm Müll pro Kopf. Um diesen Wert nachhaltig zu senken, setzt die Stadt auf Präventionsarbeit, die sich mit dem Thema Müllvermeidung auseinandersetzt. Die Recyclingquote liegt bereits im oberen Bereich, so dass hier nicht mehr viel Raum nach oben bleibt. Auf diese Entwicklung kann die Stadtverwaltung besonders stolz sein, denn in der Großstadt leben knapp 500.000 Menschen, die jede Menge Müll produzieren.

Lernpfade fördern das Umweltbewusstsein

Was mit dem entsorgten Müll passiert wird auf einem Duisburger Recyclinghof anschaulich dargestellt. Dort hat die Stadt einen Lernpfad für Müll errichtet, den Schulklassen regelmäßig durchlaufen. Auch hier steht die Müllvermeidung im Vordergrund und die Teilnehmer erfahren viel Wissenswertes über das Recycling und die Verwertung von Reststoffen zur Energiegewinnung. Mit dem Projekt erhofft sich Duisburg ein stärkeres Umweltbewusstsein hinsichtlich einer guten Klimabilanz.

Zwischen Industrie, Wissenschaft und Naherholung: Duisburg ist vielfältig

In den vergangenen dreißig Jahren hat sich in Duisburg allerhand getan. Am einstigen Dreh- und Angelpunkt der Schwerindustrie sind noch einige Stahlproduzenten standhaft geblieben. Als Umschlags- und Verladezentrum eilt Duisburg ein international angesehener Ruf voraus. Im Stadtteil Ruhrort liegt nämlich Europas größter Binnenhafen, der für die ganze Region wirtschaftliche Impulse setzt. Als Standort für Wissenschaft und innovative Technologien hat sich die Stadt ebenfalls ein gutes Image erarbeitet.

Vorbildlich bei Umbau- und Sanierungsmaßnahmen: Containerbestellung

Dank der positiven Entwicklungen profitiert auch der Immobilienmarkt von stärkeren Investitionen. So entstehen immer mehr neue Gebäude und der Altbestand wird umfassend saniert. Bei diesen Arbeiten fallen große Abfallmengen an, die sich in Eigenregie meist nur schwer entsorgen lassen. Deutlich leichter geht das mit einer Containerbestellung für Bauschutt, Sperrmüll oder auch Grünschnitt. Darum kümmert sich der regionale Partner und hilft bei der umweltgerechten Entsorgung gerne weiter. Den Kontakt gibt es hier.

Entsorgungsgebiete in Duisburg

Duisburg hat 7 Stadtbezirke und 46 Stadtteile

Stadtbezirke von Duisburg

Walsum, Hamborn, Meiderich/Beeck, Homberg/Ruhrort/Baerl, Duisburg-Mitte, Rheinhausen, Duisburg-Süd

Stadt- und Ortsteile von Duisburg

Altstadt, Dellviertel, Duissern, Kaßlerfeld, Hochfeld, Wanheimerort, Neudorf-Süd, Wanheim-Angerhausen, Neudorf-Nord, Neuenkamp, Beeck, Laar, Ruhrort, Mittelmeiderich, Obermeiderich, Untermeiderich, Neumühl, Beeckerwerth, Alt-Hamborn, Bruckhausen, Marxloh, Obermarxloh, Röttgersbach, Aldenrade, Fahrn, Wehofen, Alt-Walsum, Overbruch, Vierlinden, Alt-Homberg, Hochheide, Baerl, Bergheim, Hochemmerich, Rheinhausen-Mitte, Friemersheim, Winkelhausen, Rumeln-Kaldenhausen, Buchholz, Großenbaum, Huckingen, Hüttenheim, Mündelheim, Ungelsheim, Rahm, Bissingheim, Wedau

Postleitzahle von Duisburg

47051, 47053, 47055, 47057, 47058, 47059, 47119, 47137, 47138, 47139, 47166, 47167, 47169, 47178, 47179, 47198, 47199, 47226, 47228, 47229, 47239, 47249, 47259, 47269, 47279


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Für Ihre Abfallentsorgung hält Ihr Containerdienst Duisburg verschiedene Container und Mulden bereit, je nach Menge der Abfallart und den konkreten Anforderungen bei Ihnen vor Ort. Falls Sie z.B. nur eine kleine Parkbucht zur Aufstellung des Containers zur Verfügung haben, bietet sich eher ein kleinerer Absetzcontainer oder eine Schuttmulde an. Bei größeren Baustellen ist eher ein Abrollcontainer sinnvoll. Fragen Sie bei gewerblichen Abfällen auch nach Umleerbehältern.

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